Willkommen in meinem Blog - 2021

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Bin seit gestern wieder in Östhammar. Die Überfahrt war bei 6 Beaufort und 1,5 m Welle etwas Rau aber gut. 

 

Das Warten scheint wohl irgendwie dazu zu gehören beim Segeln….machen wir gerade auch so. Liebe Grüße aus Glücksburg

Enskär

letzter Außenposten der Alands vor Schweden. Nur noch 14 Meilen, aber der Wind will einfach nicht auf Nord drehen, sondern bleibt auf Nordwest. Ich muss genau nach Westen, also ziemlich gegenan bolzen und sicher auch kreuzen. Bei einem Meter Welle werde ich 270 Grad nicht halten.

Hier habe ich dafür noch eine Sauna und die ganze Insel für mich:

Raus aus der Bucht und um die Nordspitze der Alands herum. 6 Beaufort 2,5 - 3 Meter Welle (laut Station). Dann schnell wieder in die Abdeckung der Inseln hinein. Ungemütlich. Ich verschiebe meine Überfahrt nach Schweden um einen Tag, denn die Welle wird auch morgen noch so hoch sein. Das wäre ein Gebolze gegenan. Liege also in Ruhe vor Danö in der Bucht vor Anker. Will dann morgen nach Enskär und falls das noch zu rau ist nach Skeppsvik. Am Sonntag soll Nordwind kommen, dann wird die Überfahrt entspannter.

Da der Mensch Bewegung braucht, habe ich mich an Land und auf einen Spaziergang begeben. Zufällig komme ich an dem winzigen Lotsenmuseum von Danö vorbei, wo ich für 5 Euro sofort eine individuelle Führung bekomme. Es ist wohl das älteste in Privatbesitz befindliche Museum der Alands (seit 1928). Ich mag diese kleinen Museen ja sehr und habe wieder ein paar Sachen gelernt. Auch hier haben die Menschen früher in zu kurzen Betten geschlafen. Allerdings kennt meine Führerin die Erklärung nicht, dass sich die Menschen dem Tod zu nahe fühlten, wenn sie waagerecht lagen, wie das in Deutschland erzählt wird, sondern erklärt es eher mit Lungenerkrankungen. Außerdem lerne ich, dass ein Seehund nach dem Abschuss sofort absäuft, weshalb sie in nicht zu tiefem Wasser geschossen wurden. Dort konnten sie dann mit einem kleinen Dräggon wieder heraus gefischt werden, ähnlich wie ich neulich meinen Anker. Allerdings konnte man noch bis vor ca 30 Jahren in der Ostsee den Grund auf 10 Metern Tiefe gut erkennen, heute freut man sich schon bei 2 Metern. Ich frage mich wie die das in Grönland machen, wo ich die Jäger in tiefem Wasser gesehen habe. Dann lerne ich, dass hier immer 6 Lotsen waren. Zwei in dem weißen Aussichtshaus auf dem Berg, die, sobald sie einen zu Lotsenden gesehen haben, von den nächsten beiden ersetzt wurden. Der Aussichtspunkt musste immer besetzt sein. Wir kommen noch auf die Enten zu sprechen, die auch nach meiner Beobachtung in den letzten Jahren rapide zurück gehen. Sie erzählt mir, dass die EU deshalb Schonzeiten eingeführt hat, mit denen die hiesigen Jäger natürlich nicht einverstanden sind. 

 

Djupviks Grottan

Eine fantastische ca 5 km lange Wanderung. Wer das nicht gesehen hat, hat die Alands nicht gesehen. Allerdings wird sie nicht einmal in meinem Alandführer beschrieben.

Eigentlich sollte es ab dem späten Vormittag trocken sein und als ich los bin, kam sogar einen Moment die Sonne heraus. Dann aber viel Nieselregen. Eine nasse Wanderung von oben und unten, zum Glück hatte ich die Gummistiefel angezogen. Alles grau in grau und so habe ich die Orientierung völlig verloren, als ich eine Wegmarkierung verpasst habe. Sehr anstrengend, aber mit Hilfe des Mobiltelefons konnte ich wieder eine Richtung finden. Es hat sich absolut gelohnt in einer fantastischen Landschaft mit unglaublichen, gigantischen Felsformationen zu wandern. Ein wenig erinnert es an die Höllenlöcher auf der schwäbischen Alb. Im Grau in Grau natürlich erst recht schwer zu fotografieren. Besonders angetan war ich natürlich vom "Schiffsbug"

 

Nach Djupvicken bei viel Wind.  Schöner Segeltag bei ablandigem Wind mit 5 -7 Beaufort.  Hier muß ich ein Wetterfenster für die Weiterfahrt abwarten.  Die Windprognose wurde nach unten korrigiert.  Werde mich heute Nachmittag und morgen noch etwas nach Südwesten und vielleicht bis Enskär tasten.  Übermorgen bei Nordwind mit 6 Beaufort scheint die Überfahrt nach Schweden ideal, sofern die derzeitige Wettervorhersage eintritt. 

Sobald es aufgehört hat zu schütten, will ich mir die "Djupvicken Grottan", die ich gestern entdeckt habe nochmal genauer anschauen.  Ganz fantastische Felsformationen direkt bei meinem sehr geschützten Ankerplatz. 

Bin heute nach Seglinge, wo ich Hering bekommen habe. Morgen soll es einen kräftigen Sprung Richtung Nordwest gehen. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist sehr unsicher. Für morgen abend wird mal wieder Windstärke 8 angekündigt. Mal sehen was kommt. Werde bis dahin ablandigen Wind haben und sehr geschützte Buchten in denen ich mich für die Nacht verstecken kann. Pünktlich hat mit der Pilzsaison auch der Regen eingesetzt. 

Bomarsund Festung

Eine gigantische Festungsanlage der Russen, die weit vor ihrer Fertigstellung nach 7 Jahren Bauzeit in 2 Tagen von Engländern und Franzosen bereits vollständig zuerstört wurde. Die Russen hatten nicht eingeplant von Süden angegriffen werden zu können, aber dummerweise war mittlerweile das Dampfschiff erfunden worden... Das Ereignis war der Anfang der Demilitarisierung der Alands. Fehlplanungen in der Militärstrategie, die zu gigantischen Ausgaben führen, sind ja zum Glück seit 20 Jahren nicht mehr geschehen.

 

3 Stunden Wanderung heute früh, der Blindfuchs hat einen Hasen und ein Schwarzspechtpärchen gesehen. 

Das Glück dem Dummen

Manche Abenteuer beim Segeln verursacht man selber. 

Ich wollte nicht in Bomarsund (dazu später) bleiben, sondern noch einen Hüpfer weiter wo ich mir einen kostenlosen Anleger versprochen habe. Der hat sich in den letzten 20 Jahren jedoch zu einem 30.- Euro teuren Gästehafen gemausert. Also wieder weg, die geschützte Ankerbucht liegt gleich um die Ecke. Die muss aber wirklich passen, denn es sind mal wieder Boen bis Windstärke 8 aus wechselnden Richtungen angesagt. Gerade als ich ankern will, entdecke ich einen Felsen mit prima Bäumen zum Festmachen - einen Versuch wert, dann wäre ich mit einer Leine an Land vor allem was vorhergesagt ist top geschützt. Heckanker raus - ja eben raus und weg! Also doch vor Buganker. Dann habe ich mit dem Beiboot den kleinen Faltanker, den Tom mir geschenkt hat, durch die Bucht gezogen (im Rudern bin ich dieses Jahr geübt) und bin auf und ab und auf und ab und auf--- und tatsächlich, ich habe den Anker wieder eingefangen! Tom rettet mich also nicht nur wenn er an Bord ist (Motor) er braucht gar nicht einmal da zu sein.

Bei dem Glück sollte ich es heute gleich noch mit Angeln versuchen.

Das Pfannenbrot der Pfannenbrote

Die Nacht war unruhig und ich freue mich auf eine ruhige Nacht. Zwar lag das Boot vor Anker ruhig (erstmalig habe ich meinen Eimer als Ankerball und ausnahmsweise ein Ankerlicht gesetzt), aber der Wind pfiff immer wieder heftig und dann bleibt der Skipper unruhig. Den Anker musste ich mit Schmackes überfahren um ihn ausbrechen zu können. Jetzt liege ich in Bomarsund und freue mich auf ein wunderbares, frisches Weissbrot morgen früh.

Mist bekomme hier wohl doch mehr ab als erwartet. Das wird eine unruhige Nacht.

Mariehamn Osthafen vor Anker

Das "Seefahrtviertel" eine Art lebendiges Freilichtmuseum für museale Schiffe und Schiffsbau, sowie Hafen für klassische Schiffe, ist leider dieser Tage geschlossen. Also fast keine Aktivitäten in den Werkstätten, aber trotzdem sehr schön über das Gelände zu spazieren.

Heute abend und die Nacht soll es hier mit 8 Windstärken blasen. Ich denke an meinem Ankerplatz kommt nicht ganz so viel an.

 

 

Kastelholmen

bin um 7.00 Uhr los gesegelt, also bei euch um 6. Sehr schönes ruhiges Segeln, keiner außer der Seilfähre, die aber gewartet hat, war beim Kreuzen im Weg. Liege wieder vor Anker, die Marinas sind mir zu teuer. und die 400 Ruderschläge sind willkommene Betätigung (also 800 hin und zurück) Burgbesichtigung und Freilandmuseum machen mir viel Spass.  Bewegung hat mir in letzter Zeit gefehlt, so ist auch der ausgedehnte Spaziergang eine Freude. Muss ich wieder mehr machen.

Von Västra Simskäla nach Hulta Holmen

sehr wenig Wind, habe mich treiben lassen und Stunden geangelt - nichts. Will morgen weiter nach Kastellholmen und übermorgen nach Mariehamn. Der Wind ist eher ungünstig.

Panorama vom Ankerplatz

15 Jahre habe ich warten müssen!

Heute ist es ausgerechnet in der Bucht gelungen, in der ich vor Jahren 2 Barsche geangelt habe. Mein Wunsch war es immer einen Elch in einer Bucht beim Saufen zu sehen:

Eine Frage an die Technik Versierten:

Einige können die Bilder weder auf dem Mob., dem Tablet noch dem Computer zoomen andere schon. Woran liegt das? Am Gerät oder an dem der davor sitzt?

Bin auf dem sogenannten "Festland" der Alands ganz im Norden in der Bucht Djupviken bei der Insel Segelskär.

Habe mir heute eine kleine Regatta mit einer 13 Meter Bavaria geliefert. Wir fuhren bei achterlichem Wind unter Genua. Er hat es nicht geschafft mich einzuholen. Da ich dann einen kleinen Umweg um eine Inselgruppe genommen habe und er zwischen durch gefahren ist, hatte ich den ersten Vorteil, da er sich in die Abdeckung begeben hat. Den zweiten hatte ich, weil ich etwas tiefer gegangen bin, konnte ich, als er querab von mir war und sicher schon meinte jetzt habe er mich, mehr anluven und deshalb das Gross dazu setzen. Damit hatte er keine Chance mehr.

Einfahrt in die Bucht

Stairways to heaven

 

Ja, ja. Es ist tatsächlich so: Männer werden 7 und dann wachsen sie bloss noch ...
P.S.: Ich wäre auch stolz!!

Ich hatte eine sehr gute Überfahrt auf die Alands und bin in Berghamn auf Eckerö gelandet. Leider darf man hier in der Bucht nicht mehr ankern und ich musste die 35 Euro für die Marina bezahlen. Der Wind hat heute alles gemacht was er sollte. Immer im richtigen Moment etwas gedreht.

Bin auf Singö 60.12.849,18.42.589 vor Anker.   Der Plan ist es morgen auf die Aalands überzusetzen.  Der Wind scheint günstig. 

 

Tom macht es heute wie die Gänse, er zieht nach Süden.

Ich bin mal wieder in Östhammar und es regnet.

Das Bordleben ist ein Entbehrungsreiches.  Heute gab es krautsalat, mandelkartoffeln, brathering, warm gerauchten Lachs und in Butter gebratene Rotbarschfilets...

Weiter ging es nach Bönan

wir haben bei 13 Grad gefroren. Dafür räuchert der Fischer den Lachs, den wir am nächsten Tag abholen. Dann weiter nach Gräsö wo wir 2 Tage in Söderboda lagen. Wir haben Beate und Frithjof getroffen. Beate sollte eigentlich an Bord kommen, musste aber leider vorzeitig abreisen. Heute liegen wir zwischen Sladdarön und Björkholmen vor Anker. Heute früh habe ich 6 Rotbarschfilets mit einer Tasse Kaffe als Köder geangelt. Der Fischer war neben dem Boot am Fische schuppen und filetieren, so habe ich ihm eine Tasse Kaffee gebracht. Die hat er dann mit besagten Filets "bezahlt". Teurer Kaffee aber ein leckeres Essen für uns.

 

 

 

Heute

Mal wieder Netzverbindung

Wir sind über Kusökalv Östra Hamnen heute nach Bönan. 1,5 m Welle von achtern, ein ziemliches Geschaukel, nichts für schwache Mägen. Wir sind beide zum Glück Seefest. Es ist mit 13 Grad und Regen ziemlich kalt heute. Die kleine Gasheizung wärmt die Kajüte aber schnell.

Kusökalv Östra Hamnen, die Einfahrt ist gelinde gesagt abenteuerlich. Niemals bei Welle aus südost versuchen, es sei den ihr seid gut versichert.

Kusökalv Västra Hamnen, hier lag ich vor Jahren mit Akaroa. Der Nachteil an Johanna ist der größere Tiefgang. Hier kommen ich leider nicht mehr rein.

Arnöviken

2 Tage ohne ausreichendes Internet um mich zu melden.

Gest

ern schöner Wind nach Arnöviken, heute wieder sehr schwach. 

Am Ende des Tiefen Fjords von Arnöviken ist ein einladendes Restaurant. Wir vertrauen aber auf unsere Kochkünste und ankern auf 11 m.

das liest sich wie ein wahres Festmahl ......

Lillubban

Leider ist es mit frischem Hering auch heute nichts geworden. Dafür kalt gerauchter Lachs, eingelegte Bratheringe und Majo mit Fischrogen, den wir mit dem Rest Lachs von gestern, sowie Bratkartoffeln anstelle des empfohlenen Kartoffelsalats verspeisst haben.

Auch in Schweden kann es mal regnen. Dann muss man sich eben an einen netten Platz verdrücken. So wie der Außenhafen des Schwedischen Kreuzervereins. Eine nagelneue Grillstelle und Toilettenhäuschen, sowie eine Sauna. Und dazu lotterleer und das Ganze für 9 Euro. Da sollten wir den Regentag morgen gut überstehen.

 

Rönnskär

 wozu braucht ein Kühlschrank Dienstags Ruhetag?

 

 

Stocka

so schönen Wind wie heute hätten wir gerne öfter. Wir müssen zum Verproviantieren aber schon früh nach Stocka einlaufen:

Tom hat das Pfannenbrot backen zur Meisterschaft gebracht:

Steinlabyrint in Kuggören

Kuggören - Land im Meer

 

 

 

sehr schöne Bilder .......................war der Wildlachs lecker?

Hi Claudia, 

Frischen  Wildlachs gibt es erst heute Abend, der war noch gefroren.  Bisher mussten wir mit Zuchtlachs vorlieb nehmen.  Tom lässt ihn aber nur noch von mir zubereiten. Wildlachs hat weniger Fett und ist deshalb in der Zubereitung schwierig, da er leichter trocken wirkt.  Gestern hatten wir aber schon einmal warm gerauchten Wildlachs mit Mandelpotatis, sehr gut.  Heute laufen wir den nächsten Fischerkühlschrank an und hoffen auf Abwechslung beim Fisch.  Hering mögen wir sehr. 

Ihr beiden Skipper, sehr schöne Bilder und Infos. Bleibt beim Hering, es gibt nichts Besseres als gebr. Hering mit Kartoffel-Salat ! LG Hans

Piep,piep, piep

Im Svartsund lagen wir gestern. Dort gibt es einen schmalen Kanal, der 1845 von Fischern gegraben wurde. Also bin ich den am späten Abend noch mit dem Beiboot gerudert. Bekanntlich sitzt man beim Rudern in der Regel mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. Alles war ganz ruhig und still. Bis plötzlich direkt in meinem Rücken eine Frauenstimme Piep, piep, piep macht. Ein Motorboot kam mir entgegen und ich habe es nicht registriert. Heute dann nach Kuggören. Im "Fischgeschäft" erst einmal Wildlachs gekauft. Der Fischer war noch betrunkener als beim letzten Mal. Er hat sich dann erst einmal ins Wasser erbrochen und nach Alkohol gefragt.

Kuggören

Svartsundrinna

 

Kusön

Weiterhin ruhiges Sommerwetter. Wir verbringen eine sehr ruhige Nacht an einer Boje des Svenska Krusarklubben. Gerade als wir in die Bucht einlaufen und uns einen Ankerplatz suchen wollen verläßt ein Bojenlieger die Boje. Glück gehabt.

"Its allways something in the Gavlebukten"

sagte mir einmal ein schwedischer Motorbootfahrer und ja, dieses mal war es eine Wespe. Kurz bevor der Wind zurück kam hat mich eine Wespe in die Hand gestochen. Die wurde gleich richtig dick und der halbe Unterarm ist gleich mit angeschwollen. Mittlerweile ist das Meiste aber abgeschwollen und ich habe keine Beschwerden. Da der Wind dann auch schnell wieder weg war, sind wir 1,5 Std unter Maschine nach Fagelsund gelaufen. Keine Geräusche! Auch heute 2 Stunden mit 4 Knoten ohne jegliche Geräusche. Der Bordmechaniker meint: "Wir haben jetzt wieder eine zuverlässige Maschine".

Wir sind tief in der Gävebucht auf Gransk. Ein netter Außenhafen des schwedischen Kreuzerclubs.

Inzwischen ist hier schwedischer Sommer, kühl, um die 20 Grad am Nachmittag, aber schön. Leider drehen die Winde ständig und dazwischen ist dann Flaute, sodass wir nicht sehr schnell voran kommen, was wir aber auch nicht müssen.

Im Fagelsund (Vogelsund)

Wieder unterwegs!

Gestern von Söderboda nach Örskär.

Im Moment sitzen wir in der Flaute nördlich des Leuchtfeuers von Öskär und warten, dass der Winddreher auf Nord wieder etwas Wind bringt. 

Den Motor zu verwenden bringt wenig, da er nach einer halben Stunde die seltsamen Geräusche von sich gibt.

Der Motor läuft zwar wieder, aber er gibt immer noch sehr seltsam Töne von sich, die wir nicht zuordnen können. 

toi toi toi, dass du ihn bald wieder repariert bekommst. Ohne Motor = Jollensegeln aber halt mit größerer Schiffausgabe

Wir sind heute von Svartklubben nach Söderboda. Dort musste ich Johanna etwa 300 m mit dem Beiboot ziehen, dann ist sie aufgesessen. Ich habe sie wieder frei geschleppt und an den Steg gezogen. Danach war ich platt und brauchte erst einmal ein Schleppbier. Das Reh kam gestern Nacht durchs Wasser geschwommen. Vielleicht hatten es nicht alle mitbekommen, wir sind derzeit ohne Motor unterwegs.

 

Am Mittwoch von Söderboda bis auf die Höhe von Öregrund und dort in die Kullbadviken auf Gräso. Gestern dann weiter Langsidabukten, Luftlinie 0,5 Seemeilen. Erst war überhaupt kein Wind, dann war er da, hat gedreht und ist wieder eingeschlafen. Der Abendhimmel hat aber den Starkwind mit 7 Beaufort bereits erahnen lassen. Pünktlich um 12:00 kam der dann auch.

Heute ging es weiter bei schönem Wind nach Svartklubben. Vorab schon mal ein Foto von unserem Nachbarn, der sich allerdings nicht ganz in unsere Bucht getraut hat. Morgen soll es an der Ostseite von Gräsö zurück in den Örskärssund gehen. Die Ersatzteile wurden heute verschickt und so hoffen wir auf deren Ankunft am Montag. Später gibt es hoffentlich noch Bilder einer schönen Abendstimmung.

Da wir wieder auf Ersatzteile warten müssen, sind wir gestern erst mal losgesegelt. 

Wir versuchen es noch einmal mit dem Wechsel der Kopfdichtung.  Also wieder warten auf die Ersatzteile.  Wetter ist wieder sommerlich warm.

Fahrtensegeln ist: An den schönsten Plätzen der Welt sein Boot zu reparieren

Bis gestern habe ich auf die Motordichtung gewartet. Eingebaut, Wasserpumpe ebenso, alles dicht. also los nach Söderboda. Freitag abends ist es kein Spass in Öregrud zu sein. Während es unter der Woche noch angenehm belebt ist, ist am Wochenende der Teufel los. Außerdem war für die Nacht und den Morgen Windstärke 7 aus Nordost angekündigt. Ganz schlecht in Öregrund. Nur kurz unter Maschine abgelegt und später wenige Minuten unter Maschine in Söderboda eingelaufen. Ergebnis: Ölstand massiv gestiegen und die Maschine gibt seltsame Geräusche von sich. Ich rechne mit einem kapitalen Motorschaden, aber mal sehen, heute kommt ja der Fachmann an Bord.

Am Nachthimmel kann man schon sehen, dass vom Wetter wenig gutes zu erwarten ist. "Giftige" Farben sprechen immer für schlechtes Wetter. Also heute früh auch der Wind und es ist gewittrig. Allerdings weit von dem entfernt was ich aus Deutschland höre.

 

Lieber Winfried, hoffentlich ist es kein Motorschaden komplett, das wäre
ärgerlich.Ich drücke die Daumen.
Bei uns ist das Wetter auch durchwachsen,es fehlt die Wärme.
Ansonsten läuft das Hamsterrad! Alles Gute, bleib fit! Gruss Jutta

Gestern hat es dann noch heftig geregnet, was sehr gut für die Natur war. Heute wieder herrliches Wetter mit 26 Grad. Am Samstag soll es dann viel regnen. Aber wie ich ja schon immer sage: Nichts schöneres als ein schwedischer Sommer.

Nur meine Dichtung ist immer noch nicht da...

Der Himmel weint, weil meine Dichtung immer noch nicht da ist. Das Deck hat aber ohnehin eine Wäsche nötig. Hier das versprochene Regenfoto:

Von Vidinge bin ich direkt durch bis Öregrund. Leider habe ich wieder Probleme mit dem Motor. Erstens startet er unwillig, was vermutlich und hoffentlich die Einspritzdüsen sind. Die Lieferkette für die Ersatzteile aus meinem Haus funktioniert aber, sodass ich die Düsen am Samstag einbauen kann. Vermutlich habe ich den Motor einfach zu wenig benutzt. Bei der Ölkontrolle musste ich aber feststellen, dass ich, wie im letzten Jahr auch, Wasser im Motoröl habe. Es war wieder die Wasserpumpe. Als ich in diesem Jahr den Impeller gewechselt habe, habe ich beim Reinschieben der Welle einen Simmerring verkanntet. Selbst gemachte Probleme, aber einerseits will man ja auch so wenig als möglich den Motor verwenden und an die Wasserpumpe kommt man im eingebauten Zustand einfach schlecht ran. Jetzt muss ich noch auf eine Dichtung warten, die hoffentlich heute geliefert wird. Wenn es regnet mache ich dann auch mal ein Foto. 

....oder liegt es daran, dass du keine Regenbilder machst. Also ich könnte Bilder von strömenden dicken oder von Nieselregen oder von normalem Regen machen. Unglaublich wieviele Regentropfensorten es geben kann.

Hier ist bisher tatsächlich ein Supersommer. Heute ist es seit langem einmal wieder bedeckt und es soll ein wenig regnen was die Natur dringend braucht.

Auf deinen Fotos sieht es so aus, als ob du die Sonne hättest und uns den Regen überlassen hättest.......

Vidinge

59.40,235, 19.11,160

Blick vom Ankerplatz

Lädnafläden - Krokholmsviken

Woran merkt man, dass der Sommer im Stockholmer Schärengarten begonnen hat?

Der Eismann fährt mit dem Motorboot die Buchten ab und verkauft sein Eis.

Langsam wird es voller

Gallnö - Hemfladen

20 Wenden, 6 Beaufort, schöner anstrengender Segeltag. Es ist viel los und so muss ich ständig schauen. Aber der Ankerplatz ist noch weit weg von übervölkert:

Nämdö

Heute bin ich mit 7,5 Knoten von Möja Kyrkviken nach Nämdö 59.12,471, 18.42,603, gesegelt. Ab morgen kreuze ich wieder Richtung Norden. Das gibt bei 5-6 Windstärken ein hartes Brot.

Auf Möja gibt es eine endemische Vogelart. Da sie nicht fliegen kann, konnte sie sich auf den anderen Inseln nicht verbreiten:

Im Clubhafen von Ingmarsö dachte ich etwas menschliche Kontakte zu finden, denn der gilt als sehr belebt. In dem natürlichen Becken, in das bestimmt 80 Boote passen würden, liegen wir aber zu dritt. Auch die Schweden wundern sich, dass noch verhältnismäßig wenig los ist im Schärengarten. Ich bin 45 Min zum Laden gelaufen und habe dann wieder kehrt gemacht - dort war es voll. Also werde ich heute Nchmittag, wenn der Wind kommt, nach Möja segeln, um mich zu verprofiantieren. Außerdem gab es dort im letzten Jahr eine nette Hafenkneipe mit Pizzeria, im alten Blog gibt es davon ein Bild. Vielleicht gibt es die ja auch in diesem Jahr wieder. Dann werde ich nach dem Einkauf den Rest meines Monatsbudgets verfressen. Hier ist es aktuell viel zu haiß, 26 Grad und man kann der Sonne an Bord eben nur schwer entfliehen. Da sie 18 Stunden scheint nervt sie einen dann irgendwann. Aber ab morgen soll es wieder angenehme 20 Grad haben. Die Einfahrt in den Naturhafen war sehr eng. Wegen des schwachen Windes aus Nord konnte ich aber bis an den Steg segeln.

Das sieht aus wie im Bilderbuch - traumhaft schön

Ja, und es wirkt wie aus der Zeit gefallen. Hier ist es so richtig Sommer. Immer so zwischen 20 und 25 Grad und pünktlich zu Mittsommer ist das Wasser so um die 20 Grad warm, sodass ich richtig schwimmen kann. Es ist total entspanntes Segeln. Wenn ich an die vielen Starkwindtage im letzten Jahr denke - kein Vergleich. Es weht meist nur ein Lüftchen, von dem ich mich in die nächste Bucht, die ich noch nicht kenne, treiben lasse.  Wenn in 11 Tagen Tom mit dabei ist, darf es gerne auch etwas mehr sein. Heute soll es zu einem Clubhafen auf Ingmarsö gehen. Vielleicht spricht da ja mal wer mit mir. Dort muss ich mich mal mit Gemüse und Salat versorgen. Ich hoffe ihr macht schöne Ausflüge mit dem Bus. Liebe Grüße

Själbottna

erfüllt genau das, was ich mir von Idö erwartet hatte. Schöne Wanderwege, die man auch finden kann, offene Weiden, alter Baumbestand und ein winziges altes Dörfchen in dem noch eine Familie ganzjährig lebt. Mein Traumhaus hätte ich hier auch.

Bin auf Själbottna

hier gibt es typisches schwedisches Bootsleben, man trifft sich, klönt auf dem Fels, grillt und am nächsten Tag geht es weiter.

Unterwegs habe ich meinen ersten Surfer auf Foils gesehen:

Und ein Brot habe ich heute auch schon in der Pfanne gebacken:

Idö

Glad Midsommar

der Tanz um den Baum fällt Coronabedingt aus. Immerhin ist er geschmückt und die Boote haben über die Toppen geflaggt.

Und ich werde mir heute noch einen geschützteren Ankerplatz suchen.

Und der Platz heute:

Ich bin mal wieder im Norrahamnen auf Arholma. Wie schon gesagt, hier beginnt die Stieg Larsson Trilogie. Der Plan ist endliche einmal ein Midsommarfest in Schweden erleben. Arholma wäre da sicher der richtige Ort - gewesen. Denn aufgrund der Pandemie sind keine öffentlichen Feste erlaubt, also wird das vermutlich ausfallen. Nun mal sehen was morgen läuft. 10 Boote sind für den Abend vor Midsommarafton erträglich, die Stimmung ist ruhig und freundlich. Ich werde sehen ob wahr wird, was alle Schweden profezeit haben: Da wirst du nur jede Menge total Betrunkene erleben.

Der Ankerplatz gestern:

Liebe Winfried, bei -dir sieht es genussvoll und abwechslungsreich aus.... weiterhin viel Spaß und liebe Grüße aus Nordhessen, wo es auch gerade regnet....

I was invited by Fredrik for a little sightseeing trip to Halstavik, which was rediculed by some neighbors of him. Halstavik is a little industrial town, which developed arround a papermill after 1915. The whole town was planed in the middle of the nowhere. Today I would enjoy it a lot to live in those little houses, with a lot of green around them and many old trees. Those built of wood had been for the normal workers. The stonebuilt for the people working in the offices. 

Then we went to Heräng, where we saw the iron mines established in the 17th century and where used till 1965! Up to 280 m deep! Fredrik told me, when his father was a child they used to climb around in these mines, pretty dangerous.

We had a nice dinner with Hering and Köttbuller in a restaurant in the harbour of Herräng, which is to recomend.

Thanks for that little trip to Fredrik.

Than I left Öregrund to a little anchorage about 6 miles north of Arholma. I hope to post some fotos of it later.

Position 59.55,18

18.56,675

Morgen mehr 

Damit ihr nicht immer nur neidisch sein müßt. Heute ist es grau in grau, es ist kalt geworden. Es schaukelt ein wenig im Hafen, die Festmacher quitschen und die Fallen schlagen an den Mast.

Gestern von Östhammar nach Bergskär und heute nach Öregrund

Wetsera, der älteste Frachtensegler Schwedens, liegt nach jahrelanger Restaurierung wieder im Hafen:

Grünschnäblige Grünschnäbel oder wie der Italiener sagt: Verdure verde 

Heute ging es wieder los.

Nachdem ich ein paar Dinge an Johanna repariert habe und im Gästehaus die Decke in der Dusche gemacht habe, ging es wieder an Bord. Die Heizung, die im letzten Jahr den Geist aufgegeben hat, habe ich ausgebaut. Der Kamin war vollständig durchgerostet und deshalb stand Wasser im Kamin, da kann sie nicht mehr funktionieren. Reparatur ausgeschlossen. Das Zeug taugt heute halt nichts mehr. schon nach 47 Jahren hin... Dann habe ich noch die elektrische Bilgepumpe erneuert und die manuelle gereinigt, jetzt tut die auch wieder.

Also heute los und direkt vor Bergskär treffe ich einen kleinen Segler mit einem jungen Paar. Sie versuchten Aufzukreuzen was mittels einer um einen halben Meter zu langen Fock nicht möglich ist. Ich kam nahebei und sie meinten "wie gehts, wie läufts" ich meinete, alles prima, aber sie sagten sie würden kämpfen. War nicht zu übersehen, aber es war ein Außenborder hinten dran und es wehte nur ein Lüftchen. Als ich vorbei war sagten sie, ihr Motor sei hin. Ich fragte ob sie Hilfe bräuchten, naja der Anleger von Bergskär war nur 300 Meter entfernt. Ich glaube aber, das wußten die nicht einmal. Sie meinten ja, sie glaubten sie bräuchten Hilfe, sie würden seit!!! 5 Tagen!!!!! hier herum treiben. Sie müßten dringend zurück nach Östhammar. Also habe ich sie an den Haken genommen. Und dann mal gefragt ob sie zu Essen und zu Trinken hätten - zu Essen ja, aber nichts mehr zu trinken... Also bin ich zurück in Östhammar, wo ich beim Versuch sie an ihren Steg zu bringen natürlich aufgedotzt bin - aber nur gaaanz sanft. Ein Padel hatten sie auch nicht an Bord um die letzten Meter bis zum Liegeplatz zu kommen. Habe ich ihnen dann geliehen - aber gepaddelt hat der noch nie in seinem Leben. Habe selten sympatischere Grünschnäbel erlebt als die beiden. Morgen verpasse ich denen einen Außenborder Schrauberkurs und werde ihnen einen Segelkurs anbieten. Wenn sie aber kein anderes Vorsegel haben, geht das mit ihrem Boot nicht.

So ist das Seglerleben, die kleinen Abenteuer warten an jeder Ecke. Wenn man selber keine Hilfe braucht, dann eben andere.

Hallo Winfried, ich freue mich für Dich - bei den Bildern und Berichten kann man Träumen.
Schicke dir die Brieftaube - mal gespannt wann sie ankommt. Wir freuen uns, dass die Schule wieder "belebt" ist. Herzliche Grüße Michaela :)

Bin im Väddö Kanal zwischen den Brücken. 

Morgen östhammar dann sind die ersten 350 Meilen geschafft. 

Der Spinnacker hat es heute möglich gemacht ca 45 sm und ich habe ihn fast trocken runter gebracht.  Beim letzten Mal hat er ein Vollbad genommen.  Ist halt nicht so einfach alleine. 

Aber schon mit Bergeschlauch, oder?

Guten Morgen, du bist ja auch früh zugange

Nö, hatte schon bei Akaroa mehr schwierigkeiten damit als ohne

und heute gibt es die erste Dusche seit 13 Tagen

Bin auf Horsten

Letzter Außenposten vor dem Baltikum, westlich vom berühmten Sandhamn. Auch hier kann man nur bei sehr ruhigem Wetter bleiben.

Im Hintergrund der Möja Archipel

Ich ankre übrigens nicht in Legerwall sondern über Heck

Das letzte Haus vor Estland:

Der Liegenachbar hat sich gestern wahrscheinlich Rippen gebrochen.  Beim an Bord gehen nach dem Hund geschaut und auf dem Felsen abgerutscht.  Immer eine gefährliche Situation zumal wenn das Wasser sehr kalt ist und man keine Leinen zu fassen bekommt.  Immerhin konnte ich mit Ibuflam 800 aushelfen. 

Hallo Winfried, nun habe ich ein paar Tage nicht mitgelesen und erst heute wieder reingeschaut und so viel versäumt. Toll, was du alles erlebst und es dir richtig gut gehen lässt. Weiter so…..

Hallo Sabine,

die nächsten Tage werden sicher etwas erlebnisärmer, aber immerhin sind die Aalands offen also noch eine Option. Vielleicht macht Finnland ja bald auf. Liebe Grüße nach Bonlanden

Hallskär

habe mich gemütlich durch die Außenschären treiben lassen. Ich bin schon der Windfreak, erst haben mich nördliche Winde nach Gotska Sandön gebracht und jetzt passt es wieder mit dem Wind Richtung Norden.

Manch jemand fragt sich vielleicht wo es denn nun eigentlich am schönsten ist. Die Frage ist ganz leicht zu beantworten: Immer dort wo ich gerade bin:

Auf Hallskär findet man ab Mittsommer wohl nur schwer einen Platz. Besonders Mittsommer wird hier groß gefeiert, da man die Sonne im Meer versinken und wenige Stunden später im Meer wieder aufgehen sehen kann. Außerdem hat es weit und breit die glattesten und ebensten Felsen zum Tanzen also geeignet. Ich werde Mittsommer sicher nicht hier verbringen. Aber der Platz direkt vor dem offenen Meer ist schon einzigartig. Leider schieben sich gerade Wolken vor die Sonne, sodass es mit Abendaufnahmen wohl nichts mehr wird.

 

Hi Winne, jetzt sind wir auch wieder dabei und müssen feststellen das wir in den 2 Wochen schon einiges verpasst haben. Tolle Bilder, tolles Wetter, da musst wohl Winne in der Nähe sein.

Hallo ihr beiden, 

Ja das Wetter ist sehr sommerlich und obwohl es nur 21 Grad hat ist das in der Sonne, die sehr kräftig wirkt und durch die hohe Luftfeuchtigkeit schon absolut genug, wenn wenig Wind geht. Ich bin mittlerweile auch schon wieder bei meinem morgendlichen Baderitual angelangt. 

Tolle Überfahrt nach Västra Runmaren.

45 sm, wollte eigentlich nach Sadelöga, aber alle Ligeplätze waren für mich alleine zum Anlegen ungünstig.

Jetzt geht es also wieder Richtung Norden, mal sehen was sich dann ergibt.

Hallo Winfried,
dachte, schaue mal, ob der Blogg schon steht!
Staune über die neuen Abenteuer. Seehunde hautnah in ihrer natürlichen Umgebung, einfach beeindruckend! Hatte keine Zweifel, dass Du’s Dir kulinarisch gut gehen lässt! Dein Naturell!!! Komme ja auch öfters in den Genuss!
Freue mich auf weitere Infos.

Liebe Grüße
Erna

Tschüss Gotska Sandön

du bist ein wundervoller Ort

Heute Nacht soll es etwas blasen und morgen überhaupt kein Wind.

Im Moment laufe ich bei spiegelglatter See und 4,5 m/s scheinbarem Wind 4 Knoten exakt auf mein Ziel Huvudskär zu. Hoffentlich bleibt es so.

6 Stunden Wanderung auf Gotska Sandön. Ein traumhafter Ort. Erst zur Seehundkolonie, wo es eine kleine Beobachtungsstation gibt, sodass man die Viecher von sehr nahe sehen, riechen und hören kann. Dann durch den alten Wald, ein Urwald mit bis zu 450 Jahre alten Kiefern. Hier wurde noch nie Forstwirtschaft betrieben (auf dem Rest der Insel schon). Nebenbei Müll gesammelt. Zum Glück gibt es hier nur sehr wenig, umso mehr lohnt es sich.

und das nennt man einen offenen Ankerplatz:

Das Ständchen der Kegelrobben heute früh war wohl zu meinem Namenstag - katholische Robben eben.

Bin gut auf Gotska Sandön gelandet aber leider war der Wind nach etwa halber Strecke komplett weg. Also 6 Stunden unter Maschine, sehr schade. Morgen will ich mir hier den alten Wald und die Seehundkolonie anschauen. Man sieht sie schon von Weitem. Außer mir sind hier noch 5 weitere Boote. 

Vor dem Frühstück habe ich mich nach Gotska Sandön aufgemacht. Unter Segeln abgelegt und dann mit 1 Kn durch die Seehundkolonie, die mir dazu ein Ständchen gebracht hat. Dazu ihr ausgesuchtes Parfüm.

Kitschiger habe ich es jetzt nicht hinbekommen

Bin im Huvudskär Archipel auf Alandskär. 

Ich will morgen weiter nach Gotska Sandön, das für das gesamte Jahr weiter für den Tourismus gesperrt ist - außer Anreise auf dem eigenen Boot. Der Wetterbericht und das Internet hier an Bord sind ein Auf und Ab, also entscheide ich morgen früh ob ich los segle. Sind nur ca 40 sm.

Unterwegs das Tarnkappenschiff gesehen, wer hats erfunden? Die Schweden:

Robben auf dem Fels:

Und meiner Müllsammelleidenschaft gehe ich natürlich auch wieder nach:

Rödloga

Wer hat Holz bestellt?

 

Hurra, meine Follower sind wieder da!

Hallo Jutta, das freut mich ja sehr!

Hier die Koordinaten: heute: 59.10.67, 18.3940, südl. Väddö: 59.543, 18.55.3 Söderholm, morgen Huvudskär: 58.57.77, 18.34.70

Der Plan: Morgen nach Huvudskär und Übermorgen nach Gotska Sandön, dort eine Nacht vor offener Küste ankern und noch die Robbenkolonie anschauen. Dann zurück. Das Wetter scheint ziemlich stabil, weshalb ich mich dazu entschlossen habe. Notfalls kann ich nach Farö fliehen. Von Huvudskär sind es nur 45 Meilen, das geht auch bei wenig Wind, der Tank ist voll.

Bilder gibt es heute eher nicht (ich versuchs aber), sehr schlechtes Internet. Heute früh habe ich mein Kühlsystem von der Pumpe bis zum Kopf zerlegt, weil 2 Impellerflügel abgebrochen sind und im System marodieren. Marodierende sind in funktionierenden Systemen noch nie willkommen gewesen. Leider habe ich sie nicht gefunden, aber mehr kann ich jetzt nicht machen. Kühlung läuft prima und es kommt reichlich Wasser.

Jetzt habe ich auch einiges am Handy und am Fotoapparat umgestellt, weil es mir die mobilen Daten so schnell weggefressen hat. Fotos werden jetzt mit geringerer Qualität gemacht, mal sehen wie das wird, bitte Rückmeldungen geben.

Ich genieße den 5. Tag in völliger Einsamkeit. Alle Schären waren unbewohnt und heute liege ich frei vor Anker. Manchmal ist es so still, dasss man das Dröhnen im eigenen Kopf meint zu hören. Es ist sehr entspannend, kein Alkohol, keine Zigaretten an Bord, Schokolade und Nüsse habe ich auch weg gelassen. Eine Kur für Körper und Seele. Tut mir gut bis jetzt.

hi winfried,
beneide dich,
geb mir mal die kooerdinaten von dem Ankerplatz südlich vom vom väddökanal.
das ist ja wunderschön.
LG t

Lieber Winfried, viele liebe Grüsse vom Schurwald sendet Jutta.
Ich bin begeistert ! Wunderbare Landschaft Meer und Schären,besonders hat mir
der Meditterane Teller angetan; Italien kommt bis nach Schweden.
Besonders der schöne Teller ist eine Augenweide!
Weiterhin Gutes Sommerwetter und alles Gute wünscht Dir Jutta

Bin in Rödloga 

Wasserpumpe richten 

und dann ab durch den Väddökanal

nein, ich bin nicht der Viehtransporter

 

Der Abschiedshammer der KollegInnen kam heute bereits zum Einsatz:

Abendessen gab es auch

Und einen herrlichen Ankerplatz südlich des Väddökanals. Die Ruhe am Morgen ist einfach unbeschreiblich schön.

 

 

Heute hat der Tag um 5:45 begonnen, sodass ich viel geschafft habe und bereits um 14:00 auf Bergskär war. Dann stand noch lesen, Sauna Holz machen und saunieren auf dem Programm.

 

Seit heute lebe ich an Bord und so sieht das beim Einzug aus:

Das Wetter ist herrlich und so hoffe ich vielleicht übermorgen schon los zu kommen. Die Einkäufe sind gemacht, aber der Mast noch verstagt und die Segel müssen angeschlagen werden und alle die anderen Kleinigkeiten brauchen sicher einen Tag.

Endlich gibt es auch in Schweden herrliches Brot!

Frithjofs erstes Sauerteigbrot:

Johanna im Wasser

Bei absolutem Schietwetter wurde Johanna heute gekrant, der Motor läuft. Mast stellen für Samstag geplant.

Viele Grüße aus Baindt. Wir haben eine alte Wette mit Harald eingelöst: Weißwurstessen am Weiher, wegen diverser Umstände blieben wir im Wintergarten im Baindt. Alles Gute

Zumindest in Schweden bin ich angekommen. Die Anreise war entspannt und interessant. Meine erste Übernanachtung in Kassel und der Ausflug zum "Herkules" im Bergpark Wilhelmshöhe waren beeindruckend. Auf meinem Weg nach Nordeen habe ich dann gleich ein weiteres Weltkulturdenkmal besichtig, die Schloss und Klosteranlage "Corvey". Leider war sie an diesem Tag für Besichtigungen geschlosssen. Sie liegt aber wunderschön in Mitten der Natur direkt an der Weser.

Das Ankommenbier, das mir die lieben Kolleginnen der RS Bonlanden spendiert haben, wurde an gebührendem Ort geleert:

  

Bist schon angekommen,im neuen Leben?

Freue mich Dich wieder zu sehen. War schön die Reise zu verfolgen. VG Michaela