Willkommen in meinem Blog

Ich bin am 17. März mit der Fähre nach Schweden eingereist. Einen Törn nach Norwegen muss ich nun das 3. Jahr in Folge verschieben. Noch kann ich in Schweden frei segeln.

Übrigens, kein Bid wird nachgearbeitet, alle kommen direkt aus der Kamara-

Kommentare

Hallo Axel,

in beiden Häfen ganz knapp, hängt aber auch vom Wasserstand ab, den muss man dann eben online immer abfragen (smhi.s. Bei Welle würde ich mit 205 nicht in Pite Rönskär einlaufen. Es gibt keine Angaben im Hafenführer aber mein Echolot war auf 210 eingestellt und hat erst im Hafen einen Warnton gegeben, das war aber Kraut. Als ich hier vor 10 Jahren mit Akaroa einlief wusste ich also nichts, keine Ahnung wie tief, ich habe Blut und Wasser geschwitzt aber es hat sich gelohnt (ist in meinem Buch auch als Tipp drin). In Bjuröklubb bin ich vor ein paar Jahren mit Johanna nur noch knapp rein gekommen, da lag ich am Kai mit Grundberührung, 70 cm unter normalem Wasserstand (hat mich dann ja auch den Kiel gekostet). Der Riesen Kahn neben mir in Bjuröklubb hat 150 aber ein Kielschwert und geht dann auf 350. Mit deinem riesen Eimer solltest du die Wochenenden in den Häfen meiden, denn dann wirds richtig eng mit dem Manövrieren. In Pite kann man nur an den Kai alles andere ist für flache Boote. Dafür gibts neuerding (seit vorgestern) eine Sauna, und sogar ein Cafe wo ich jetzt gleich hin gehen werde. Hier schifft es und bläst aus der falschen Richtung.

Mist, das Cafe hat zu. Montags und im Winter, also die restlichen 10 Monate, geschlossen.

Dafür hier ein Bild der Hafeneinfahrt von Pite Rönskär bei 6 Bft:

Ich stelle mal mein Echolot auf 250 beim Rausfahren.

Hallo Axel, 

Durchgängig über 3m bei plus 25 cm wasserstand, du kannst also mit 205 rein

Liebe grüße Winfried 

War mit 7kn unter Spinnacker nach Pite Rönskär unterwegs und wollte schon schreiben,  dass ich mittlerweile auch den  Respekt verloren habe das riesen Ding alleine zu setzen.  75 qm also praktisch so groß wie mein Haus.  Das war aber ein Fehler.  Beim Bergen und lösen der Schot habe ich mir höllisch den Finger verbrannt.  Habe dann gleich Arnika Globuli ge-nommen und meinen Aluhut aufgesetzt,  jetzt dürfte ja nichts passieren.  Zur Vorsicht habe ich aber der Kühlbox ein eiskaltes Lättöl ent-nommen,  das kühlt äußerlich und wärmt innerlich. Beinahe hätte ich mir Finalgon drauf geschmiert,  das nimmt man bei Rückenschmerzen und brennt höllisch, das wäre lustig geworden. Noch 1,5 St. Bis Rönskär, dann gibt es noch Bilder. 

Bjuröklub 30 sm ganz egal nur das zählt:

Mein erstes Rentier! Und das im Hafen! Der Nachbar meinte das sei wohl vergessen worden mit in die Berge zu bringen, dort gehört es um diese Zeit hin. Beide Aufnahmen sind ohne Tele gemacht!!!!!!

Und wenn morgen der Weihnachtsmann am Boot steht wunderts mich auch nicht mehr.

Jetzt mache ich erst mal Sauna! Sauna mit Blick aufs Boot natürlich.

Hallo Winfried, weisse Rentiere gelten in Lappland als Glücksbringer. Das wurde nicht vergessen, das hat auf Dich gewartet. Wie schön, dass Du am Tor zu Lappland so begrüßt wurdest. Geniesse die Reise. Hier oben in Båtskärsnäs erwarten wir Dich. Liebe Grüße Andrea u Burkhard

Das ist so nett!!!!!!

Schön, dass ihr auch mit "an Bord " seid.

Bin in wenigen  Tagen bei euch.  Wieviele Abende werden  wir wohl brauchen um die letzten Jahre Revue passieren zu lassen?  Freue mich schon bärig.  Die gibt's da bei euch ja auch. 

Sikea ist ein alter Erzhafen und Schiffswerf, der bis in die 40er Jahre betrieben wurde. Heute muten die ehemaligen Kais wie natürliche Landzungen an und erst der zweite Blick zeigt, dass alles aus Holz aufgebaut wurde.

Fer Frithjof hon i dann no a wägele gfunda

Gute Nacht

 

 

Von Ulvön nach Järnäs (gestern) 37 sm

heute nach Sikea 61 sm,

und das brachte nur Regen:

So, der Plan steht.

Ich habe mich auf den Weg zur nördlichsten Ecke der Ostsee gemacht, wo ich in Batskärsnäs (sprich: Botschärsnäs) Andrea, Burkhard und die Hunde besuchen möchte, die mich bei meiner Havarie vor ein paar Jahren so grenzenlos unterstützt haben. Morgen möchte ich den nördlichen Kwarken passieren und in die Bottenwiek kommen. Ein paar Sehenswürdigkeiten aus dem Kunstbereich in der Höga Kusten habe ich auf den Rückweg verschoben.

Interessante Begegnung: Ein Schiff, das die gelbe Flagge (Q) gesetzt hat. Die sogenannte Quarantäneflagge besagt, dass alle an Bord gesund sind. Nur wenn sie über der Flagge L oder dem ersten Hilfsstander gesetzt wird bedeutet es Seuchengefahr (letzteres habe ich extra nochmal nachgelesen). Keine Ahnung, ob das jetzt Pflicht ist, ich werde es beobachten.

Ansonsten ist das Wetter zu schlecht zum Fotografieren.

Ich möchte mich mal bei allen, die hier regelmäßig oder von Zeit zu Zeit reinschauen, reinschreiben sehr, sehr bedanken. Es sind inzwischen etwa 25 von denen ich weiß und vielleicht gibt es ja auch noch welche im Hintergrund. Mir bedeutet der Blog viel, er ist ein Stück Verbindung nachhause. Ein Heraustreten aus der Einsamkeit, die es beim Alleinsein eben auch mal gibt. Er ist aber auch Verpflichtung, Verbindlichkeit und Ansporn, z.B. immer die Kamera dabei zu haben und zu fotografieren.  Denn wer würde sich die Bilder im Herbst schon ansehen. Also, Danke, macht weiter und ich bemühe mich um Abwechslung. 

Ausserdem schaue ich ihn selber gern.

Lieber Winfried,
mit großem Interesse und Vergnügen schaue ich immer mal wieder bei Dir rein.
Eine schöne Abwechslung für mich als Stubenhocker.
Mach weiter so, das freut mich!
Liebe Grüße aus dem Hintergrund,
Uschi

Liebe Uschi,

dich habe ich aber schon mitgezählt, aber schön, dass du dich meldest.

Liebe Grüße

winfried

wie schööön

Ulvön die Wolfsinsel und Höga Kusten

HK ist Weltnaturerbe, es hat durch die Landhebung weltweit die höchste Küstenlinie - bis zu 270 m. das Land hebt sich immer noch um 8-11 mm pro Jahr. Der Eispanzer der letzten Eiszeit war bis zu 3 km dick - also wie heute auf Grönland und hat das Land nach unten gedrückt.

Auf Ulvön leben derzeit knapp 40 Menschen von 7 Monaten bis 70 Jahren. Anfang des 20 Jh. waren es 10 mal so viele. Es gibt einen Kindergarten mit 2 Kindern- Die Älteren SchülerInnen müssen auf dem Festland in ein Internat und die Eltern bangen, ob sie auch wieder auf die Insel zurück kommen. Besonders schön sei es im Winter, wenn man mit dem Schneemobil fahren könne.

Das ist hier genau meine Landschaft, segeln wie durch ein geflutetes Allgäu.

 

Vor ein paar Jahren habe ich hier Sürströmming (milchsauer vergorener Hering) versucht - nie wieder! Heute werde ich mir Rentier als Vorspeise und eine Nordische Fischsuppe gönnen:

 

 

Hallo Winfried,
Deine Erfahrungen mit Sürströmming und den damit verbundenen Essensgewohnheiten (ich sage nur ‚eigener Restaurantbereich für den Genuss ‘) haben uns damals alle schwer beeindruckt.
Rentier und Fischsuppe klingt dagegen langweilig und bekömmlich.
Lass es Dir schmecken und denk an uns.
Gruß aus dem endlich mal verregneten Tübingen - Axel

Hallo Axel,

die Hütte die du siehst, war übrigens der Bereich in dem Sürströmming angeboten wurde-

Eins geht doch noch - gute Nacht

Karin und Nicki,  

Eure Kommentare habe ich erst heute gesehen und genehmigt, Karins auch beantwortet 

Ulvön, nach fast 60 sm

Als der Anker auf Grund war,hat es zu regnen begonnen. 

Bilder dann morgen,  denn wenn ich auf Ulvön keine Motive finde, werfe ich den Foto ins Meer. 

 

Aus Gran ist leider nichts geworden. Da stand mindestens 1 Meter Welle vor dem Hafen, tödlich den anzulaufen. Also weiter nach Lörudden. Da war ich froh, dass ich den Hafen schon einmal angelaufen bin, alleine bekommt man sonst Herzrasen.

Wie wäre es, wenn ich einen Restaurantführer über die schwedische Ostküste verfassen würde? Kosi, schaust du noch? Wäre dein Verlag interessiert? Ich würde es sogar für umsonst machen - also gegen Spesen halt. Hier kann mann wirklich in bequemen Halbtagesetappen sehr nette Restaurants finden.

Ach ja, heute früh habe ich noch ein kleines Projekt entdeckt:

Lieber Winni,
es ist so schön immer wieder von dir zu lesen! Die Bilder sind wunderschön! Wenn Corona irgendwann um ist, will ich unbedingt nach Schweden (mit deinem Reiseführer). Mach es gut!
Bis hoffentlich im September bei der GLK

Liebe Katja,

Schön von dir zu hören.  Ich hoffe es geht euch gut. Grüße an  Andi und alle KollegInnen und die GLK im September ist bei mir eingeplant. 

Gestern Stocka nach 35 sm schönem Segeln, die Windfahne hat wieder die Arbeit übernommen. Die Temperaturen sind übrigens wieder normal, so um die 20 Grad. Was für ein Glück wir hier in Europa durch den Golfstrom haben. Auf der Südhalbkugel befände ich mich irgendwo zwischen Kap Horn und der Antarktischen Halbinsel, wo es im Sommer sicher nicht so angenehm ist.

Eigentlich wollte ich heute nach Gransfors wo die Äxte handgeschmiedet wwerden derer ich 3 habe. Die Hafenmeisterin hat mir auch einen Privatwagen zum leihen vermittelt (was im Norden alles so geht) Aber leider ist die gesammte Manufaktur wg. C. geschlosssen.

Wenn das Wetter heute besser wird, will ich auf die Insel Gran. Wieder so ein abgelegener Felsen 10 km von der Küste, schwer anzulaufen und die Angaben über die Wassertiefe in dem kleinen Hafen variieren zwischen 1,5 und 2 Meter. Die Luftaufnahme ist auch nicht viel aussagekräftiger, aber bei ruhiger See riskiere ich das Einlaufen.

Ich habe mich jetzt übrigens für die Ökovariante beim Anker entschieden:

Und gleich das nächste Erlebnis in der Einsamkeit. 

Ich bin heute früh 10 km gewandert und nochmals heute Nachmittag 6 km.Als ich zurück komme, begrüßt mich freudig die vom Nachbarboot.  Gut ,dass ich zurück sei, sie hätten sich schon Sorgen gemacht, ob ich von einer Schlange gebissen worden sei oder mich verlaufen habe,  jetzt könnten sie endlich relaxen, sie hätten schon alle möglichen Leute gefragt ob sie mich gesehen hätten. 

 

Ach Winfried, schön, dass man sich in der Ferne um dich kümmert ;-) Und das nächste Eichhörnchen bringe bitte mit - das macht sich spitze hier im Büro.... :'-)
Schön, dich beim Genießen von Land und Leuten begleiten zu können!

Bis bald lieber (((WInfried))) <- virtuelle Umarmung - ganz sicher Corona-frei ;-))

Und es ist auch sehr schön, wenn man merkt, dass Zuhause an einen gedacht wird

Liebe grüße 

Ein halbe Tasse kalter Kaffee.

Bin gestern von Storjungfru nach Agön Storhamn.

Heute eine Wanderung und ich habe mich gefragt, wozu stapfe ich hier eigentlich alleine durch den Wald. Dann habe ich das Eichhörnchen gesehen, da hat etwas nicht gestimmt, sonst hätte es mich sicher nicht so nahe heran gelassen. Dann noch zum Fischerdorf. Soll ich noch weiter gehen bis zum Leuchtfeuer? Sicher ein weiterer verlassener Ort.

Aber dort werde ich freundlich begrüßt und zu einer halben Tasse kalten Kaffees eingeladen. Ältere Herrschaften. Die Eigentümerin des Leuchtfeuers und ihre Freunde. Sie hat das Anwesen vor 10 Jahren mit ihrem Mann gekauft, der neulich gestorben ist. Sie führt mich durch die Gebäude, die vor ihrem Kauf 30 Jahre verlassen waren. Ein Traum, das alte Haus für das Nebelhorn ist umfunktioniert zu einem "Partyraum" mit Blick auf die See. Den hat man hier zwar praktisch übüberall, aber hier ist man schon fast über der See.  Im alten Haus aus dem 19. Jh. sind zwei Wohnungen mit den alten Holzherden und liebevoll nicht überrestauriert. Alles muss mit der Schubkarre vom 1 km entfernten Anleger gebracht werden, es gibt nicht einmal ein Quad. Das Wasser kommt aus der Zisterne. In ihr Haus führt sie mich nicht. Aber diese Augen! Wie kann jemand, der zutiefst traurig sein muss solche strahlenden blauen Augen haben und eine solch unglaubliche Freundlichkeit ausstrahlen. Wäre da irgendwo offensichtlich Arbeit gewesen - Feuerholz machen oder was weiss ich, wäre das die Gelegenheit gewesen meine Arbeit anzubieten. Aber leider nein, die Söhne habe ihr beim Feuerholz geholfen. Ich habe dort nicht fotogrfiert, das wäre unpassend gewesen, nur noch beim Weggehen einen kurzen Blick zurück.

 

Ganz schön heiß bei dir. Kannst du denn auch selber Fisch angeln?

Ich kann den Köder baden, aber meist ist nichts dran. Ja, es ist sehr heiß, heute auch 31 Grad. Fliehen weiter Richtung Norden. Gestern habe ich auf Storjungfru  (mal wieder eine) 2 Franzosen aus der Cognaque kennen gelernt und es gab Pineau de Charent, sehr netter Abend, der eine lebt in Châteauneuf.

Von Söderboda nach Fagelsund 17 sm

hätte noch gut ein Stück weiter können, aber das war die letzte Gelegenheit für die nächsten Tage an frischen Fisch zu kommen. Und prompt hat es geklappt. Im eigentlich geschlossenen Fischgeschäft habe ich 8 Rotbarschfilets von heute früh bekommen. 10 Euro für ca 500 Gramm Rotbarsch ist geschenkt.

Fagelsund ist auch prima mit dem Womo zu erreichen und das möchte ich dringend empfehlen. Sehr pitoresk.

Den Hafen kann ich nicht anlaufen der reicht für das Beiboot. Auf See gibt es einen Holzanleger, optimal bei der Hitze, der Wind zieht durch. Wir haben 32 Grad und morgen soll es 34 geben.

Rückreisende von Schweden nach Deutschland müssen derzeit in Deutschland noch 14 Tage in Quarantäne. Das hat den Besuch von Tom an Bord vereitelt. Sehr sehr schade, die Gondel trägt Trauer.

Ich mache mich jetzt einfach mal Richtung Norden auf. 1000 km Bottnischer Meerbusen liegen vor mir, ich kann mich also im Busen verlieren.

Und dieses Bild ist natürlich extra für Nelli:

 

 

Hej Winfried, ich habe gestern den Tipp bekommen, dass du unter die Blogger gegangen bist. Und ich muss feststellen, die Bilder und Texte lassen mich schmunzeln, machen Lust auf Urlaub und wecken mein Reisefieber! Gute Zeit dir weiterhin! Neidische Grüße von deiner alten Kollegin...

Hej hej Heike,

Wer hat dich animiert?

Freut mich, dass du auch dabei bist und morgen gibt's dann hoffentlich auch wieder Bilder.

Liebe Grüße 

Der Sommer ist da.  Wassertemperatur in der Bucht 21 Grad. Morgen soll die Luft Temperatur 31 Grad sein.

Morgen soll es für mich auch seglerisch weiter gehen.

Die Lichtmaschine ist mit den Mitteln von Frithjofs Werkstatt wieder repariert.

Hier noch ein Bild aus den vergangenen Tagen. Ein Halo, wenn der Skipper das sieht braucht er keinen Wetterbericht und weiss, dass er sich am nächsten Tag mit seinem Boot einen gut geschützten Platz suchen muss. Und tatsächlich hatte ich am nächsten Tag Schietwetter und 9 Beaufort:

schönes sonnwendfest

Glad Midsommar!

Bin jetzt auf Landurlaub bei Frithjof auf der Insel Gräsö 

Zur Frage: Wie dunkel wird es in Schweden noch, hier das Foto um 100 nachts, das den nördlichen Himmel, allerdings etwas zu hell, zeigt:

in einer so hellen nacht würde ich auch nicht schlafen ...
ein stimmungsvolles foto ...

mit gruß aus dem naßkalten gniebel
helmut

Man gewöhnt sich dran Helmut 

Liebe grüße Winfried 

Von Lidön nach Svartklubben, hier wollte ich immer schon mal ankern.

Seeadler

Endlich einmal unter Spinnacker

Svartklubben

 

 

Lidön, nach 30 Meilen schönes Segeln.

Idylle Gülle

hier werden die Eimer für die Trockentoiletten abgeholt, die es auf vielen Inseln für die Segler gibt:

Gestern von Omö nach Munkholmen 26 sm Kreuz bei 6-7 Bft. Heute Nach Möja 26 sm 5 - 6 Bft Kreuz. Ich habe mal gezählt: 20 Wenden. Von wegen Handschuhsegler, da sind ein paar Arbeitshandschuhe nicht fehl am Platz. Musste mal einkaufen.

Der Plan ist übrigens nach Gräsö und dann Landurlaub bei Frithjof. Dort muss ich dann erst einmal meine Lichtmaschine reparieren, die ist in der Halterung abgebrochen. Nichts großes, aber alleine mit Bordmitteln nicht mehr zu machen, da brauche ich einen Schraubenausdreher. Der Stockholmer Schärengarten ist für mein Empfinden jetzt voll. Ab nächstem Wochenende (Midsommar) wirds dann richtig voll. Die Schweden haben ihre Reisewarnung ja beendet (just an dem Wochenende an dem die Schulferien beginnen), logisch bei steigenden Infektionszahlen von 50 und 45 Prozent. Der schwedische Weg scheint manchmal so logisch wie ein Aluhut.

Ich habe jedenfalls meinen Einkauf gleich mit einem weiteren Besuch verbunden:

 

hast du gewußt, dass es auf spiekeroog ein Haus Winfried gibt? Bestimmt nicht, aber jetzt. Schöne Sonne und guten Wind

Na ich hoffe ihr wohnt dann auch dort 

Omö, Dyviken

Jetzt ist beim Segeln kurzes Hemd und Sonnenschutz angesagt,  nicht dass ihr meint,  ich jammere die ganze Zeit über die Kälte. 

NATTARÖ, Stockholmer Schärengarten. 

10 Std fast nur unter Maschine, kein Spass. Aber um 530 war Wind und es war unruhig am Ankerplatz. Leider hielt der nur eine kurze Zeit. War die falsche Entscheidung, ich hätte noch einen Tag bleiben sollen,  es hätte noch so viel zu sehen gegeben.  Z.b das alte Gehöft,  die Wanderwege und die Seehundkolonie.  Jetzt muss ich nochmal hin und es ist sehr schwer ein geeignetes Wetterfenster zu finden. 

Bin doch schon wieder da, habe Empfang hier auf Gotska Sandön.

Der Wahnsinn! Ich ankre auf 4 m Wassertiefe. Außer mir gibt es noch 2 Ranger auf der Insel, da das  Vandrarhem wg. C. geschlossen ist. Der eine ist ganz baff als ich vor seinem Haus stehe und macht mir gleich eine Privatführung auf das Leuchtfeuer. Er freut sich auch mal jemanden zu sehen. Er schiebt hier das ganze Jahr Dienst, immer 2 Wochen am Stück, dann 2 Wochen Pause. 3 Leute also auf 36,5 qkm Insel. 27 km menschenleere Sandstrände, Dünen und Kiefernwald. Bis zu den nächsten Menschen an Land: Nach Süden 55 km, nach Westen und Norden 100 km nach Osten schätzungsweise 250 km. Einsamer geht es in Europa kaum.

Ich würde gerne noch einen Tag bleiben aber der Wind soll morgen Abend auffrischen, dann ist das hier vor offener Küste weniger lustig.

 

 

Das Wetter ist ruhig und auch die Einheimische sagen bestes Wetter für Gotska Sandön.

Also los.

Melde mich in 2 -3 Tagen wieder. 

Zurück in Lickershamn

Habe mir ein Fahrrad gemietet und bin 3,5 Std gefahren. Wenn ich so weiter mache bin ich topfit bis ich zurück komme. Kaum ein Tag ohne 2 - 3 Stunden Bewegung - ohne die Segelei.

Ich muss mal was zu den Gotlandschafen sagen, die hier sogar auf der Flagge verewigt sind. Die sind wunderschön, erinnern vom Fell etwas an Ammy. Leider sind die Felle wahnsinnig teuer, das beginnt bei 250.- € und geht weiter bis locker 500.-. Das ist es mir dann doch nicht wert.

Einen kleinen Eindruck möchte ich von den ehemaligen Fischerhäfen geben, die es hier auch oft gibt. Ausserdem jede Menge Mühlen, zum Malen von Korn, aber auch um Bretter zu sägen. Bei den Schafen, das ist vermutlich eine Dreschmaschine die von Menschenkraft betrieben wurde.

Und dann noch ein Raukar für Erna.

Passend zum Ort, ich war heute durch Zufall auf dem Friedhof auf dem er begraben liegt, Ingmar Bergman, hat auf Farö gelebt und gedreht, schaue ich mir heute einen seiner Filme auf youtube an, wlan sei Dank-

und zum Schluss ein typisch gotländisches Gehöfft

 

 

 

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