Blog 2024

Norwegen

In diesem Jahr starte ich am 8.3. auf einem Kurztrip zum Boot. Die Hoffnung Nordlichter zu sehen im Gepäck. Auf dem Boot nach dem Rechten sehen und die Batterien zu laden, sind weiterere Gründe für die zugegebener Maßen etwas verrückte Reise. München - Oslo - Tromsö mit dem Flugzeug und dann von Tromsö etwa 12 Stunden mit dem Postschiff nach Stockmarknäs, wo ich auf dem Boot leben will. Der arktische Winter - mal sehen was er mir bringt.

Eine einsame Bucht

Im Mai soll dann der Sommertörn beginnen. Andenes (Västeralen) mit Whalewatching, Senja, Nordkap, Lofoten, Saltstraumen, Bodo (europäische Kulturhauptstadt 2024) Helgeland stehen auf meiner Wunschliste. Mitsegelgelegenheiten sind noch frei.

Anhänger von AFD und ähnlichem Gedankengut sind an Bord nicht willkommen.

Durch anklicken werden die Bilder vergrößert und ihr Titel sichtbar.

Kommentare

Hurra,

Waschmaschine, Trockner, Dusche 

Baumarkt, 2 Supermärkte, Schiffsausrüster, Tankstelle 

Was braucht das Fahrtenseglerherz mehr? 

Segelvik, Skjervoy

Herrliche 21 Grad, morgen wieder kälter und vormittags etwas Regen. Der übliche Wetterkreislauf.

Ich habe seit Tagen jeden Abend den äußeren Kühlkreislauf des Wärmetauschers mit Zitronensäure behandelt. Am Anfang kam richtig Dreck aus dem Auspuff, heute früh war das Kühlwasser klar. Ich hoffe, damit das Kühlproblem in den Griff bekommen zu haben. Heute 3 Stunden mit 4,5 Knoten unter Motor ohne Wärmealarm. Das Ganze werde ich jetzt auch mit dem Inneren Kreislauf machen. Bin deshalb nicht zur Werft, die gäbe es hier. Skjervoy scheint der optimale Ort für einen längeren Stop. Es sind nur noch 50 Seemeilen bis Tromsö, die sollten leicht in 2 Tagen zu schaffen zu sein. Hier ist es günstig (150 KR. am Clubsteg), man scheint alles Notwendige zu bekommen und es ist ruhig. Plan ist es, alle anstehenden Arbeiten am Boot hier zu machen. Das gibt morgen eine lange todo Liste. Es soll auch eine Waschmaschine und Dusche geben, das konnte ich aber noch nicht final klären.

Es gibt jetzt wieder Bäume! Wie schön! Ohne Bäume ist eine Landschaft für mich schnell zu abweisend.

Gestern Karhamn, heute Hasvik,

Heute nach 2 Wochen endlich eine Dusche und Sauna, kann mich bei Anglern aus Estland  einladen, übermorgen gibt's sogar endlich eine Waschmaschine. 

Danach Fisch Abendessen, der Kopf vom Heilbutt und Red Snapper. Die Esten haben heute natürlich online gewählt.  Bis die Granittafel in die ich mein Kreuz eingemeiselt habe in Deutschland ankommt, dauert es natürlich noch ein bisschen. Schöner, interessanter Abend mit den 6 Jungs. 

Für die ambitionierten Köche: Heilbutt über 35 Kilo geht zurück ins Meer.  Der heute hatte nur knapp 30 Kilo.  Der Kopf wird erst geräuchert und dann im Sud noch einmal gewärmt.  Aufpassen, das Herz ist so klein wie bei einem Hühnchen, aber sehr fein. 

Räuchern ist bei den (nord)Norwegern übrigens traditionel unbekannt,  obwohl das mit Torf bekanntlich auch gegangen wäre.

Schaut euch Hasvik mal auf maps an.  At the end of the polarbears as. Aber Flughafen.  

Wir müssen mal gemeinsam versuchen uns klar zu machen was für ein scheiß Glück ich gerade habe.  Hier bei normalem Wetter zu sein, wäre eine ganz andere Nummer. 

Sandvik, Hammerfest 

Ich wollte gestern nach Burstad,  Windstärke 6, kreisrunde Bucht, enge Einfahrt, wie gemacht für eine ruhige Nacht.  Aber es schwante mir schon.  Beim Blick in die Bucht war klar, Fallböen ohne Ende.  Also 13 Meilen weiter.  Segeln ist hier oben wirklich anders.  Die Fallböen krachen herunter, der Wind dreht um 180 Grad in Sekunden und nicht von wegen scheinbarer und wahrer Wind. Ich kann es mir nur durch die Reflexion der gegenüber liegenden Insel erklären,. Teilweise habe ich ein verwundenes Großsegel, weil der Wind oben und unten anders einfällt. . Ich ziehe Handschuhe an, um das Großsegel aus der Hand zu fahren.  Dazu die Strömung, das Wasser kocht und es ist nicht vorher zu sehen woher der Strom kommt.  Endlich raus aus dem Kessel und alles läuft prima mit 6-7 Knoten für wenige Minuten.  Dann schaue ich auf den Kartenplotter und habe (nicht zum ersten Mal ) eine Abweichung von Kompass Kurs zu Kurs über Grund von 50 Grad. . Das alles wechselt wirklich innerhalb von Minuten. Sehr interessant aber sehr anspruchsvoll und anstrengend.  Das sind nur ein paar Momentaufnahmen des gestrigen  Törns, die Navigation am vormittag war noch ein anderes Kapitel. Nach fast 40 Meilen bin ich dann auch fertig.  Aber am Ende waren ein paar ruhige Meilen, kühl, wolkenbedeckt, gleichmäßig und die Erinnerung an einen der ersten Törns mit Martina, in Spanien im Winter, noch kein eigenes Boot, aber trotz der Kälte das Gefühl jetzt einfach weitersegeln zu wollen. 

 

Hallo Winfried,
Du solltest einen Fotoband herausgeben mit diesen tollen Bildern! Liebe Grüße und gute Weiterfahrt, Heike

Hallo Heike, 

Freue mich dass es euch gefällt.  Jetzt geht's noch auf die Gass mit 2 echten Wikingern.  Der Wind kommt morgen zum Glück nicht vor 12...

Gjesvear71,06 N

Point of return.

6 Meilen vor dem Kap gebe ich auf.  Morgen stehen dort 3 Meter Welle.  The currents are maniak. Sagt der örtliche Fischer.  Ich müsste bis Freitag warten, wegen 6 Meilen.  Ich nutze die nächsten 2 Tage lieber dafür schnell und weit in den Süden zu kommen um Nina in Tromsö eine neue Kopfdichtung zu verpassen. 

Es ist hier Sommer, der Fischer meinte, this year we have Summer on a wendsday. 

Arktis

Jetzt bin ich also wirklich in der Arktis angekommen. Denn der nördliche Zipfel Norwegens gehört auch klimatisch zur Arktis. Was ich nachgelesen habe und kompetent wirkte aber meiner Ansicht nach fraglich ist. Im langjährigen Jahresmittel darf die Temperatur im Juli nicht über 9 Grad liegen und es darf keine hochwachsenden Bäume mehr geben. Nach der Definition zählen die Autoren Island zur Arktis, obwohl es südlich vom Polarkreis liegt. Hochwachsende Bäume gäbe es dort durchaus, wenn der Mensch nicht alle abgeholzt hätte. Und wenn nördlich des Polarkreises kein Definitionsgrund mehr ist, dann gehörten ja Teile von Österreich, der Schweiz... Himmalaya... auch zur Arktis. Also ich tendiere dazu der alten Definition: Alles nördlich des Polarkreises ist Arktis, den Vorzug zu geben. Jedenfalls hatte ich gestern 18 Grad und heute früh 8. 

Fauler Tag, 3 mal Einkaufen, Spaziergang auf den 130 Meter hohen Arktisblick, indiskret habe ich einer Pianistin in der Kirche beim Üben gelauscht und dann bin ich noch auf eine Skulptur des Skulpturenweges Artwork By Roni Horn, gestoßen. Sehr beeindruckend. In einem Holzhaus, das innen mit Torf bemauert wurde, stehen 2 Glasskulpturen. Ich finde es sehr bemerkenswert, dass hier am Arsch der Welt, in einem winzigen Dorf, Skulpturen stehen, die mich spontan an das Guggenheim Museum in Bilbao erinnert haben. Ok, hab ein bisschen recherchiert,  Bilbao ist falsch, es ist das New Yorker GM.

Zu den Stegnachbarn: Außer auf Senja (einmal eine und einmal drei! Segeljachten, Charterjachten aus Tromsö) war ich bisher immer das einzige Besucherboot. 

Havoysund

Bei der Ansteuerung in eine Schule Zwergwale geraten. Ich dachte noch, was machen die vielen Seevögel da und dann ah ja, da muss ich schauen - und prompt. Zwergwale sind nicht so zwergig, können immerhin bis 10 Meter lang werden. Identifizieren, kleine Finne, Blas, aber kein Abtauchen mit der deutlich sichtbaren Flunke wie beim Buckelwal (oder auch Grönlandwal), was die Humpbacks für das Whalewatching so attraktiv macht. Zwerg- oder auch Minkwal bekommt man hier auch in jedem Restaurant, man muss also nicht auf das Meer fahren um welche zu sehen. 

Motor. Einen Thermostat gibt es in der Kühlung wegen der Zweikreiskühlung leider nicht, sodass der Fehler nicht so einfach zu beheben ist. Jetzt fällt mir noch ein den Wärmetauscher vom Kesselstein zu befreien, vermute aber eher mal wieder die Zylinderkopfdichtung. Wenn es sich nicht deutlich verschlechtert komme ich bei vorsichtiger Navigation zurecht. Ich kann ja ohne Probleme 1-2 Stunden unter Maschine fahren. Wer dazu gute Ideen hat gerne melden.

Gestern war fantastisches Segel (bis 7 KN) und dann noch die Wale. Zwischendurch war es aber in der Flaute auch mühsam. Seid ihr schon einmal hart am Wind mit stehenden Segeln rückwärts gefahren? Das hatte ich gestern, echt witzig. Der Hafen hier gefällt mir auch. Werde heute bunkern, damit ich mindestens eine Woche ohne Hafen auskomme.

Heute regnet es, wie gemütlich das Prasseln auf dem Kajütdach beim Aufwachen - liegen bleiben, ausspannen. Habe ich auch nötig. Ist anstrengend jeden Tag 10 - 12 Stunden segeln und dann noch die Aufregung wegen des Motors.

Weiterer Plan: Hoch nach Gjesvear, ca. 25 Seemeilen. Startpunkt zum Kap. Dann hoch zum Kap ca 10 Seemeilen bis ich es sehe und nördlich davon bin und dann gleich zurück. Keine Umrundung des Kaps, nicht mit dem Motor. Werde also im Nordatlantik bleiben und die Barentsee wohl nicht erreichen.

 

Hammerfest 

Ich laufe mit Beklemmungen in Hammerfest ein. Wir Deutschen haben den Norden von Norwegen auf dem Rückzug vor der Roten Armee vollständig zerstört und niedergebrannt um keinerlei Infrastruktur zu hinterlassen (habe das ja im vergangenen Jahr schon erwähnt). Die Bevölkerung wurde evakuiert. Teile der Bevölkerung haben den Winter in Erdlöchern verbracht. Stolz ein Deutscher zu sein? Wer so denkt hat nicht alle Tassen im Schrank.

Lieber Winfried.
Hamerfest. Ich war vor 45 Jahren Hammerfest um meinen Onkel zu besuchen. Leider erfolglo sbei den 11 Onkeln und den 5 Tanten. Arme Omas. Kein Witz.
Wenn dir also in hammerfest ein wirrkopf und querkopf über den Weg läuft, frag ihn einfach ob zufällig Langfeldt heisst
Deine Bilder sind grossartig. Lucky you.
Frithjof

Lieber Frithjof, 

Danke dir,  ich finde vorallem das erste,  scheinbar so unspektakuläre, so besonders, wenn man es nicht nur auf dem Handy anschaut☺

Gute Besserung für deine Hand! 

Hasvik 35 Seemeilen 

4 Stunden am Stück unter Motor ohne Hitzealarm. Ich vermute,  dass das Thermostat gehangen hat.  Heute bedeckt, erst am Abend lässt sich die Sonne blicken.  Beeindruckende Landschaft, sehe eine kleine Schule Weißseitendelphine. Temperaturen immer noch 2 stellig. Nachts knapp darunter.  Habe bisher großes Glück mit dem Wetter.  Mein Ölzeug habe ich seit dem ersten Tag nicht mehr gebraucht. Schaffe ich es morgen bis zur nördlichsten Stadt der Welt? 

 

Und?? Bist du auf der anderen Seite…?:)

Nein, so schnell geht das nicht.  Ich muss erstmal nach Hammerfest kommen.  Heute pünktlich 1500 Motoralarm.  Jetzt habe ich noch 13 Meilen bis Hammerfest aber wenig Wind und gegenan. Will den Thermostat aber möglichst im Hafen raus machen,  falls ich das Gehäuse nicht dicht bekomme und Dichtmaterial brauche.Schwer zu sagen ob das noch was wird mit der anderen Seite.  Ich muss am 21. Wieder in Tromsö sein. 

Fjordgard - Tromvik 30 SM
Schönes Segeln, leider stochern wir ziemlich im Nebel. Fantastisch, wenn die Felswände aus dem Nebel auftauchen. Zu Abend gibt es sensationelle Fischfrikadellen und sauer eingelegten Dorsch.
Torsvaq 40 Seemeilen
Matthias geht von Bord um seine Radtour, die in Götheborg begonnen hat, hier auf Kwalöy abzuschließen. Danke fürs Dabeisein.
Wunderschöner Segeltag bei 23 Grad. Am Ende erwischen mich von 0 auf 100 7 Beaufort. Rauschefahrt mit 7 - 8 Knoten.
Segelvik 40 Seemeilen
Schreck auf See. Der Hitze Alarm des Motors löst aus. Beide Kühlwasserpumpen laufen. Segle mich von der Legerwallküste frei und warte eine Stunde um den Motor abkühlen zu lassen. Dann fahre ich 3 Stunden unter Motor, kein neuer Alarm. Zwar spuckt der Motor irgendwie Öl, aber nicht aus dem Luftfilter. Es ist in 2 Stunden auch nur soviel, dass ich es mit einem papiertuch aufwischen kann. Beschließe meine Reise nach Norden fortzusetzen. Morgen den Motor mal vom Öl der 2 Jahre befreien und dann weiter sehen

Hej Winfried!
Wünsch dir/euch ganz viel Spass! Tolle Bilder, danke! Na hoffentlich ist dann jetzt die große Kälte erst mal durch.
Ich bin seit gestern bereits nach einem Tag wieder raus, alles gut gegangen und wesentlich besser und schmerzfreier als im Winter.
Liebe Grüße
Olli

Dann wünsche ich dir schnelle Genesung! 

Husoy und Fjordgard

Gestern Amwindkurs mit einer Wende nach Husoy. Bei der Einfahrt in den Fjord ist natürlich der Wind weg. Ich schippere Matthias zum gewünschten Angelplatz. Nach 25 Minuten hat er einen schönen Dorsch und einen Lumb an der Angel. Der Lumb ist recht agil und ich helfe mit dem Eimer beim an Bord nehmen, während meine Schnur draußen bleibt. Genug geangelt, nur noch meine Schnur aufholen. Ich merke gleich, da ist was dickes dran. Ein fast 1 Meter langer Dorsch, den wir mit vereinten Kräften an Bord hiefen. Matthias tötet und zerlegt die Fische fachgerecht und wir verschenken einen guten Teil. Der Rest gibt 2 gute Abendessen und eingelegten Bratfisch.

Heute dann die Wanderung auf den berühmtesten Berg Senjas: Der Hesten mit dem Blick auf Segla. Die Wanderung ist längst nicht so schön wie zum Sukkertoppen, aber die 360 Grad Rundumsicht einfach spektakulär. Entsprechend gut besucht ist der Berg bei dem heutigen Traumwetter. Übrigens 20 Grad heute. 

Hamn i Senja 25 SM

Wir kämpfen uns bei Schwachwind aus dem Fjord um dann bei Flaute weitere 20 Meilen in 2 - 2,5 m Welle zu motoren. Es lohnt sich, Hamn i Senja ist ein Idyll. Dusche, Sauna und Whirlpool mit Blick nach Norden und auf die Mitternachtssonne, traumhaft. Heute dann wunderschöne Wanderung auf den etwa 500 m hohen Sukkertoppen. Ich schaffe es nicht ganz, oben wird es mir zu steil und ich bekomme weiche Knie. Aber man bestätigt mir, dass die Aussicht auch nicht mehr besser wird. Matthias natürlich oben und auch waghalsig auf dem Fels. das Wetter super, 14 Grad ideal zum Wandern nachts noch 8. An solchen Tagen weiß ich, warum ich unterwegs bin. What a day for a daydream...

Harstad - Flakstadvag Senja, ca. 35 SM.

Super Wind, 2 Wenden, sonnig aber kalt (8 Grad).

Erster Schlag mit Matthias.

23.05. Bjarköya - Harstad  17 Sm

Wunderschöne kleine Wanderung auf den Hausberg mit knapp 300 M. Sehr warm (20 Grad).  Minimuseum über den Erzabbau. Beim Abstieg Oberkörper frei. Mittagessen im Imbiss, von dem ich nicht geglaubt hätte, dass der noch aktiv ist. Mittags Föhnboen mit 8 - 9 Bft. Linsenwolken sind schön zu sehen. Beschließe, nach dem Zusammenbruch des Föhns, nach Harstad zu segeln um Matthias an Bord zu nehmen. Gerade als es um 21.30 zu Regnen beginnt bin ich im Hafen.

Bjarkoja 22 SM

Bin wieder Richtung Süden um am Freitag Matthias in Risoyhamn an Bord zu nehmen.

Schöner gemütlicher Segeltag mit viel Sonne, 13 Grad.  Leider so wenig Wind,  dass ich mit dem Motor mitschieben muss.  Sehr nette Insel, auf der es die im Hafenhandbuch versprochene Dusche mal wieder nicht gibt. 

Vielleicht gibt es nachher noch Bilder, aber das Netz ist sehr schwach. 

Und übrigens 

Der Nordpol liegt jetzt nicht nur gefühlt näher als Stuttgart ☺

Du lieber, mein Zutun zu deinem Aufwärmen: ein ökologisch unbedenklicher, innerlich nachhaltiger, herzlich warmer Gruß von mir! Und ich traue mich nur schwer zu bekennen, dass ich ihn aus der herrlichsten mediterranen Sonne Italiens heraus dir zuschicke. Nun denn ... dafür sehe ich hier allerdings keine Wale (nur invasive, dickleibige Pfingsttouristen aus ganz Baden-Württemberg).

Aus Pfingsttouristen Salami zu machen, ist ökologisch und nachhaltig unbedenklich vielleicht allerdings menschlich bedenklich. Bei der Walsalami, die es hier zu kaufen gibt, sieht die Bilanz ähnlich aus, fürs Tierwohl bedenklich. 

Andenes, ab heute Mitternachtssonne

Ich bin noch nicht erfroren. Teilweise Graupelschauer, die Heizung läuft auf 1000 Watt den Tag über durch, nachts auf 500 Watt. Die Norweger haben ja zum Glück Ökostrom. Morgen wäre der rechte Tag gewesen um nach Senja überzusetzen. Leichter Wind von hinten, Sonne 4 -5 Grad. Aber ich habe meine Papiere im Auto vergessen und von hier geht es ganz gut mit dem Bus nach Stokmarknes, nur eben nicht am Pfingstwochenende. Am Mittwoch dann habe ich den Wind auf die Nase. Es ist schon etwas, ja was eigentlich? Mühsam, langweilig - öde ist wohl der treffendste Ausdruck, sich an Bord vor der Kälte verstecken zu müssen. Klar, solche Tage wird es noch einige geben, bis hoffentlich der Sommer kommt. Mit Spaziergängen, Museumscafe, Smalltalk und Besichtigung des Leuchtfeuers halte ich mich in Laune.  

Am Sonntag,  bzw ist das ja dann schon Montag geht die Sonne um 0.38 Uhr unter und um1.04 Uhr wieder auf.

Am Montag beginnt hier die Mitternachtssonne. 

Die Temperaturen sind entsprechend 24 Stunden fast gleich 2-4 Grad.  Brrrr 

Sto - Andenes 17.Mai 30 SM

Am Nationalfeiertag mit angemessenem Wetter geht es weiter nach Andenes. 20 Grad sommerliches Segeln bei schwachem Wind. Der frischt auf und als ich die haarsträubende Anfahrt auf den Hafen mache, laufe ich 6 Knoten nur unter Groß. Im Hafen bläst es, völlig chaotisch für einen Fremden (5 Molen) und wo die Anleger für Sportboote sind soll es nur 1.70 tief sein. Ich finde den kommunalen Anleger, es gibt noch einen Platz und ich habe Wasser und Strom. Das ist auch notweendig, denn leider geht es mit dem Wetter bergab. Starkwind, Regen, Kälte (für Montag sind 4 Grad Höchsttemperatur angekündigt). Mein Plan, von hier aus 10 Seemeilen auf die offene See zum Whalewatching zu segeln, fällt ersteinmal aus. Dort draußen bricht der Festlandsockel quasi in einem Tal erst auf 1000 und dann auf 2000 Meter ab. Gerade hier kommen ganzjährig viele Walarten vor, Buckelwale, Pottwale, Orcas. Da muss ich auf besseres Wetter warten.

Bei dem Wetter (aktuell 7 Grad und Nieselregen) will auch meine Erkältung einfach nicht richtig besser werden.

Zu den Bildern:

Andoya ist eine Insel mit Traumkulisse.

Man wundert sich, mit welchen Schiffen man aufs Meer fahren kann. 

Was sich die beiden Seeadler so mit Blick aufs Meer wohl zu erzählen haben?

 

 

Sto

Kleine Kreuz am sonnigen Nachmittag.  14 Grad heute. Morgen soll es bis Andenes gehen,  werde wet auf See bleiben um die Chance für Walsichtungen zu erhöhen.  Schwaches Netz, keine Bilder. Was ist los mit Norwegen?  Es braucht wohl nicht jedes Trockenfischgestell 5 G.

Nyksund Langöya ca. 30 SM

Gestern ist mir 2 mal das Internet hier abgestürzt, als der Text und die Bilder gerade fertig waren. Nerv!

Leichter Wind von Hinten, 2 Meter Welle von der Seite, 8 Grad, Nieselregen, die Meisten, die ich kenne hätten gekotzt. Dresscode: Wollsocken, Überziehsocken aus sibirischer Hundewolle (kein Scheiss), Gummistiefel, Wanderstiefel wären wärmer aber da komme ich mit den Russensocken nicht mehr rein. Wollene Unterwäsche, Baumwollhose, Skihose, Nierengurt. Leichtes Wollshirt, mittleres Wollshirt, Wollfleece. Wollekragen, Seidensturmhaube, Wollmütze, Fingerhandschuhe, Fäustlinge drüber, Tee in der Thermoskanne. So bleibe ich die 9 Stunden locker mollig warm. Mehr geht noch. Warum tut man sich das an?

Genau deshalb:

Mir kommt eine Schule Weißseitendelphine mit 50 bis vielleicht 100 Tieren entgegen. 200 Meter um mich herum ist das Meer voller Tiere. Sie werden bis zu 2,5 m lang und 300 Kilo schwer. Solch große Schulen sind auch hier selten.

Papageientaucher, Trottelummen, Lachmöwen, Eiderenten, Basstölpel erkenne ich noch.

Dann Nyksund. Einer der besondersten Häfen in denen ich je war. Ich reihe ihn ein in Ventotene, Valetta und dann fällt mir spontan keine weiterer ein. Lost place im Aufbruch, bald schick ich wette. Lofoten überlaufen, Senja jetzt gehypt, dann kommt Langöy.

Die Skulpturenbilder erinnern irgendwie an den Riesen bei Jim Knopf und die Wilde 13. Toll.

Ja, das hat was. Die Statue ist tatsächlich nur 3 Meter hoch, wirkt aber an ihrem exponierten Ort aus der Ferne sehr imposannt.

Bo, Insel Langöy ca. 13 Sm

Die Ansteuerung zwischen den Inseln ist schön, im Süden liegt die Kette der Lofoten. Der erste Seeadler in diesem Jahr kreuzt. Es gibt hier im Norden einen Skulpturenweg, der "Mannen Fra Havet" ist ein Teil davon. Es gibt hier eine Fotoausstellung dazu. Manche Sachen sind sehr beeindruckend und ich hoffe sie noch zu sehen. In Bodo habe ich allerdings eine gesehen, aber nicht wirklich als Skulptur erkannt.

Es ist warm, 17 Grad vormittags Sonne, später bedeckt, 13 Grad. heute Nacht erwartet ich Dauerregen und 7 Windstärken. Der Hafen ist geschützt, umsonst, Dusche! Habe den Motor heute lange mitlaufen lassen, damit der Diesel einmal durchgewärmt und gefiltert wird. Ergebnis: Billge voller Wasser. Mist, ich dachte diese Baustelle hätte ich hinter mir. Der geschweißte Wassersammler vom letzten Jahr ist dicht, die Verbindung zum Auspuffschlauch auch. Jetzt bleibt fast nur noch die Wellendichtung. Dazu brauche ich einen Flautentag, ruhige und freie See, damit ich, während der Autopilot steuert, in den Motor kriechen kann. Aller Wahrscheinlichkeiot nach also doch das Boot aus dem Wasser nehmen. 

Meine wesentlichen anderen Baustellen sind: Die Wantendurchführung abdichten. Dazu muss sie entfernt, das Loch großzügig aufgebohrt, mit Epoxidharz vergossen, wieder gebohrt und dann mit Dichtmasse eingesetzt werden. Keine schlimme Arbeit aber ich muss die Trocknungszeiten abwarten.  2. und dringend ist das Streichen der Pinne. Leider ist die verleimt, was total unnötig ist, und die Verleimungen lösen sich bereits. Zuhause würde ich eine aus Esche machen und gut. 

Freut mich sehr von euch allen zu hören!!

Bin outward bound für morgen, Ziel ist Bo, nur 13 Seemeilen, um gemütlich zu beginnen. Gegen Abend soll es auch 6 Beaufort haben und das ist nicht mein Wind fürs Ansegeln. Der Motor läuft, die Batterien sind eingebaut, das Schiff geputzt, die Segel angeschlagen und viele Kleinigkeiten waren und sind noch mehr zu tun. Alle Systeme sind gecheckt und funktionieren. Beide Windmesser sind trotz des Orkans noch auf dem Masttop. Der Bewuchs am Unterwasserschiff ist erstaunlicherweise minimal, das Bischen am Propeller konnte ich mit der Steckenbürste abschrubben. Und ganz wichtig: Geduscht und rasiert, das wird wohl nix die nächste Zeit und der Ozean lädt auch noch nicht so recht zum Baden ein.

Ich sage ja immer, an Bord wird man nicht krank. Da habe ich mich mal wieder selbst widerlegt. Seit 3 Tagen lamentiere ich an einer Erkältung. Husten, Schnupfen und sie schwächt mich natürlich, weshalb ich für alles auch länger gebraucht habe. Das nasskalte Wetter war natürlich auch nicht ideal. Aber seit heute sind die Temperaturen zweistellig und die Sonne zeigt sich immer wieder. Auch deshalb morgen nur ein kurzer Schlag.

Ich plane in den nächsten Tagen die Insel Langöy östlich zu lassen und über den offenen Nordatlantik nach Norden zu segeln. Eine selten befahrene Route, die aber viele geschütze Fjorde bietet. der Wetterbericht ist gut. Für das Wochenende sind sogar 20 Grad vorausgesagt.

Jetzt gibt es Bandnudeln mit Brokkolie.

Hallo Winfried,
wie spannend von dir zu erfahren was du gerade alles erlebst. Toll! Deine Fotos machen Lust auf mehr, (Meer) ich wünsche dir weiterhin viele, neue und schöne Erlebnisse.
Liebe Grüße
Judith

Hallo Judith,

ich werde mich bemühen, dir den Norden in den nächsten Wochen so ehrlich wie möglich schmackhaft zu machen.

Liebe Grüße

Jetzt sitze ich im Hohen Norden und ihr guckt da Unten Polarlichter.  Verkehrte Welt.  Aber hier ist es zu hell. Das Beste am Wetter ist, dass es nicht schneit und Mitte der Woche soll es aufwärts gehen. Peile Dienstag fürs autward bound an.

Habe leider bisher auch hier im Süden noch kein Polarlicht gesehen.

Hallo lieber Winfried,
wunderschöne Bilder von Norwegen. Obwohl ich als Südländerin die Sonne und die Wärme liebe, habe ich ich Lust auf den Norden bekommen. Schönen Sommer Sophia

Stokmarknes 9. Mai 

Bin angekommen Hurra 

Bodö - Reine (Lofoten)

Einfach Fähre nehmen und fertig geht bei mir nicht. Nachdem ich mir Infos über Liegegebühren eingeholt habe, bin ich 4 Stunden zu früh am Fährterminal. Vor mir bereits ein paar Fahrzeuge. Ich frage die Dame im Auto vor mir, warum denn so früh schon Leute warten. 50% der Fährplätze können vorgebucht werden und die sind bereits ausgebucht. Der Rest geht dann halt nach der Reihe und sie will sich nicht auf ihr Glück verlassen, denn sie muss nachhause auf die Lofoten. Ob sie denn auch Übernachtungen anbietet - ja, macht sie - also an Ort und Stelle gebucht. Auf der Fähre stellt sich heraus, dass ihr Vater noch Fischer in Reine war. Die Rorbuer (also Rudererhütte) wurde von seinen Gehilfen bewohnt. Voll authentisch! Wie sehr und wie schön werde ich erst bei der Ankunft, die sich allerdings noch etwas verzögern wird, erfahren. Die Lage und der Blick aus dem Fenster sind ein Traum. 

Habe ich Schiffsmotorentechnisch irgendwie ein schlechtes Karma? Motorproblem die 3. Vor dem Hafen dreht die Fähre plötzlich einen Kreis. Der Navigator in mir fragt sich, was der macht - braucht der meine Hilfe? Die Durchsage lautet Maschinenprobleme! Nach etwa 45 Minuten können wir dann doch noch Moskenes anlaufen.

Ich esse in meiner gemütlichen Hütte Rentiersalami, Knäckebrot, dazu einen Grog, passender geht es kaum. Ja doch, Stockfisch natürlich - sein Duft weht durchs Dorf. Unfassbar, dass in einer so hochtechnisierten Gesellschaft Trockenfisch auf so archaisch anmutende Weise produziert wird. Aber das ändert sich jetzt. Durch den Klimawandel kommen die Mücken zu früh. Es wird bereits mit Trocknungshallen begonnen.

Mit dem Wetter kann ich heute nicht angeben - wollene Unterwäsche aus den Tiefen des Rucksacks habe ich hervorgekramt.

Nachschlag Mosjoen
Mein Rorbuer in Reine

Lieber Winfried, deine Begeisterung über den "hohen Norden" kann ich jetzt nachvollziehen, wenn ich die Fotos anschaue. Schön, abenteuerlich und "pur". Wahrscheinlich ist das direkte Erleben dieser Natur weder in Worte zu fassen ... noch in ein Foto zu packen. Wünsch die etwas ansteigende Temperaturen und wenige Mücken.

Lieber Winfried, tolle Bilder, tolle Infos. Mir hast du gehörig Appetit auf diese Ecke der Welt gemacht. Freue mich jetzt schon auf meinen Besuch an Bord

On the road

frei nach Jack Kerouac

durch anklicken der Bilder werden sie vergrößert und der Titel erscheint

Ich starte von Deutschland nach Saintes in Westfrankreich 1000 km. 8 Tage dort

Zurück nach Autun 500 km

Dann nach Schwetzingen zu Jürgen und Ursel, die mir mir einmal mehr Herberge gewähren. 500 km

Treffe mich mit einer potentiellen Mitseglerin und hoffe sehr, dass das klappt!

Weiter nach Kassel zu Harry und Carmen, wo ich einen sehr entspannten Pausentag einlege. 300 km

Weiter Ecke Lüchow Danneberg, ich treffe mich mit Klaus, einem weiteren potentiellen Mitsegler. Der einzige Mensch den ich kenne, der 5 Tage auf der Biskaya in einer Rettungsinsel zugebracht hat - unfassbar. 250 km

Hirtshals Fähre nach Kristiansand 600 km 

bis Stokmarknäs sind es dann nur noch 1750 km plus 100 km Umweg

Sind also 5000 km. Zum Glück bringe ich das Auto auf unter 5,5 Liter Verbrauch und ohne Tempomat unvorstellbar.

Nach der Fähre fahr ich noch ca. 170 km Campingplatz - Zelt

Nächster Abend ca. 400 km Hütte. Habe nichts geplant und mich vom Navi Richtung Stokmarknäs treiben lassen. Der erst Fehler. Die einzige Stabkirche und die will ich unbedingt sehen, liegt jetzt genau westlich von mir auf der parallelen Route 100 km Umweg - ist geschlossen. Trotzdem ist Roldal ein eindrückliches Erlebnis. Weiter Über das Roldalfjellet - wunderschön.

Andere Fehler habe ich natürlich auch noch gemacht. Pause war nötig, also auf einen Parkplatz, bin etwas nah an das tiefe Bankett gefahren und denke da fahr ich etwas zurück, genau da rolle ich mit der Vorderachse ins Bankett. Keine Cahance mehr raus zu kommen - Idiot! 2 Jungs mit Anhänger und Schrottkarre drauf hängen mich an die Anhängerkupplung von der Schrottkarre und raus bin ich. 2 Bier abgedrückt und alle sind glücklich. In Mosjoen habe ich wieder eine Hütte. Morgens gehe ich vor die Tür und ziehe zu. Alles in der Hütte, Rezeption nicht besetzt. Zwei Jungs tauschen gerade ein Schloss an einer anderen Hütte und brechen für mich ein. Glück haben die Einfältigen.

Das Wetter ist mit mir. Bisher immer nur Sonne und warm. naja am Polarkreis auf 1700 m dann kanpp über Null. Über das Saltfjället mit Bethofens Violinkonzert - ein Traum. Beschließe zum Saltstraumen abzubiegen. Der stärkst Tidenstrom der Welt, der bis zu 20 Knoten betragen kann. Ein Umweg aber so kann ich mich nach den Liegeplätzen in Bodö erkundigen. Der Saltstraumen ist einfach unbeschreiblich, das muss man erlebt haben, diese Wucht, diese gewaltige Wassermasse, in der Sonne vor verschneiten Bergen.

Nehme dann morgen die Fähre auf die Lofoten. Das Traumwetter wird zuende sein, aber über die Lofoten zu fahren wird trotzdem schön werden, Schnee und Berge und der Kontrast zum tiefblauen Meer.

 

 Ich freue mich sehr über jeden einigermaßen freundlichen Kommentar

Mein Schloss in Autun

Die Arktis

Ich hatte großes Glück trotz der Streiks eine problemlose An- und Rückreise zu haben. Am Freitag, 8.3. bin ich um 7.00 zuhause gestartet. Flug München, Oslo, Tromsö. Samstag 1.30 an Bord des Hurtigrutenschiffes, Deckspassage. An Schlaf war kaum zu denken. Das Highlight, Outdoordusche und Bad in der Jakuzzi, mit Schneeberge glotzen in der winterlichen Arktis. Temperaturen um den Gefrierpunkt. 14.15 Stokmarknäs auf den Västeralen wo das Boot liegt.

An Bord von "Nina": Bilge voll Wasser, 3 Batterien leer, Feuchtigkeit, Schimmel, undichte Stellen, Kondenswasser mit den entsprechenden Schäden am Holz. Der Preis für die erste Überwinterung in der Arktis. Der Kampf gegen die Feuchtigkeit beginnt. An Bord wohnen ist aber möglich.

Nächster Tag, Einladung zum Frühstück und Inseltour. Bekomme ein Auto geliehen. Abends zum Westende von Hadseloya. Blick aufs offene Meer und die Lofotenkette. Keine Lichtverschmutzung. Dann beginnt langsam das Schauspiel, das sich steigert bis der gesamte Himmel voller Polarlichter ist. Dann fällt noch eine Sternschnuppe durch die Aurora. Ich bleibe bis ich durchgefroren bin. Selbst auf der Rückfahrt kann ich die Polarlichter aus dem Auto sehen. Allerdings haben die Lichter allenfalls einen grünlichen Schimmer. das mag auch anders sein, aber das Meiste, was wir zu sehen bekommen mag an der Fototechnik liegen und verdirbt unsere Wahrnehmung. 

Die nächsten Tage, Inselrundfahrt und Boot räumen und putzen.

Die Rückfahrt mit dem Postschiff erfolgt bei Traumwetter, Vortrag über die Kultur der Sami und über den Ryoystraumen als wir ihn durchfahren. Interessant für mich, weil ich da selber bald hindurch navigieren will. Stömung bis 6 Knoten und starke Wirbel. Das Reisen mit dem Küstenschiff ist gemütlich die Atmosphär entspannt, die Mitreisenden international. Z.B. Australier, die eigens wegen der Aurora Borealis hier her kommen. 

Tromsö voll, touristisch lebhaft, interessant.

Lieber Winfried.
Deine bilder von Norwegen im Winter waren beeindruckend.
Ich wünsche dir viel Spaß bei der Planung des nächsten törns.
Frithjof

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